Zitronenzucker. Das abgeriebene Gelbe von Zitronenſchalen wird dem Grießzucker untermengt und dieſer in einem Konſervenglas verſchloſſen aufbewahrt. Der Zitronen⸗ zucker iſt feine Würze für ſüße Omeletten, Köpfchen, Fruchtaufläufe, Backwerk uſw. Das Friſchhalten von Gemüſe iſt leicht, wenn man es in eine irdene, kalt ausgeſpülte Schüſſel gibt und ein feuchtes Tuch darüber legt.
Das Springen der Eier beim Kochen wird verhütet, wenn man dem Waſſer vor dem Hineinlegen der Eier einige Priſen Salz zufügt.
Wenn die Eier dumpfig riechen, was im Winter etwa vorkommt, ſo ſtelle man ſie auf⸗ geſchlagen 10 Minuten ans offene Fenſter, wodurch ſie den Geruch verlieren.
Die Leber wird nicht hart, wenn man ſie erſt nach dem Braten ſalzt und verliert den unangenehmen Nachgeſchmack, wenn man ſie in kalter Milch abwäſcht.
Das Platzen der Bratwürſte wird verhindert, wenn man ſie vor dem Braten in etwas kalter Milch umwendet. Dabei erübrigt es ſich, die Würſte vorher in warmem Waſſer zu ſchwellen.
Das Braten von paniertem Fleiſch oder Fiſch. Die Bratſtücke müſſen vor dem Panie⸗ ren mit einem Tuch gut getrocknet werden. Sie kleben dann nicht an der Pfanne, die Panade löſt ſich nicht los und Fiſche brechen beim Wenden nicht.
Butter ſchaumig rühren. Friſche Butter, in kleinere Stücke zerſchnitten, wird auf dem warmen Herde oder im Waſſerbad recht raſch gerührt bis ſie weich iſt und nachher an einem kühlen Ort zu ſchaumiger Maſſe gerührt.
Die Behandlung von Schlagrahm oder Schlagſahne. Am einen feſten Schlagrahm zu erhalten, beachte man, daß der Rahm vor Verwendung einige Stunden an einem kühlen Ort geſtanden haben muß. Zum Schlagen oder beſſer„Rühren“ benutzt man eine Porzellanſchüſſel, rühre aber nicht zu lange, da ſonſt Butter aus dem Rahm wird. Erſt nachdem der Rahm feſt iſt, wird er gezuckert. Er darf ja nicht zu ſüß ſein, damit das feine Aroma nicht beeinträchtigt wird. Auf ½ Liter Rahm rechnet man 2 Kaffeelöffel Zucker und ½ Paket Vanillezucker. Es gibt auch kleine Apparate zum Schlagen des Rahms, welche die Arbeit ſehr erleichtern.
Wenn Ol und Zitronen knapp ſind, läßt ſich der Salat dennoch ſchmackhaft und be⸗ kömmlich zubereiten. Man ſpart Ol oder verzichtet ganz darauf, wenn man ſtatt Ol nur Tomatenſaft verwendet oder ſaure Milch oder dicke Milch(mit Schneebeſen ſchlagen) oder Voghurt oder Buttermilch oder Magermilch mit etwas Senf.
Salatöl wird nicht dick, wenn man zwei Priſen Salz in die Olflaſche gibt.
Das läſtige Nutſchen mit der Schüſſel bei Teig⸗ oder Mayonnaiſerühren wird vermie⸗ den, wenn man ein mehrfach zuſammengelegtes naſſes Tuch unter die Schüſſel gibt.
Spritzſack aus Papier(wie Butterbrotpapier) geformt erſetzt den Stoffſack. Kabis gewinnt an Geſchmack durch Hinzufügen von etwas Zitronenſaft.
Das Anröſten vieler Nahrungsmittel iſt geſchmacklich vorteilhaft und erlaubt ein ge⸗ ringeres Würzen mit Salz. Durch das Röſten wird die Stärke in Dextrin verwandelt.
Das Gerinnen der Milch wird verhütet, wenn man auf je 1 Liter 1 Löffel Zucker beigibt.
Zu ſaure oder zu ſalzige Speiſen kann man mindern, indem etwas angeſüßte Milch zugegoſſen wird.
Legierte Suppen(nicht ſüße) gewinnen an Geſchmack durch Beigabe von etwas ge⸗ riebenem Käſe.
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Säure hel Tomaten hinzufügt. Suppen, fertig ange Grüne Kr. angerichtet
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