VI Vorrede.
Wunſche zu erwähnen, daß nämlich dieſes mit ſo viel⸗ ſeitigem und nützlichem Stoff ausgeſtattete, treffliche Werk für die Zukunft eine gleich günſtige Anerken⸗ nung wie das Allgemeine deutſche Kochbuch finden und mit dieſem in der Verbreitung ſtets gleichmäßig Schritt halten möchte. Dieſer Wunſch rechtfertigt ſich vor⸗ zugsweiſe durch den Umſtand, daß erſtgenanntes Buch der zweite Theil oder die Fortſetzung des Allgemeinen deutſchen Kochbuches iſt und demnach beide zuſammen ein vollkommenes, gemeinſames Ganzes bilden. Theil⸗ ten beide Bücher grundſätzlich einen und denſelben ge⸗ meinſchaftlichen Abſatz, ſo wäre dadurch die gleich an⸗ fänglich bei deren Abfaſſung planmäßig zu Grunde lie⸗ gende Idee des Verfaſſers, allen Ständen einen untrüg⸗ lichen, ausreichenden Leitfaden zu bieten, in Wahrheit durchgeführt, und endlich den Anforderungen, die jetzt in Bezug auf das neuere Küchen⸗, Haushaltungs⸗ und Tafelweſen allſeitig gemacht werden, vollkommen genügt.
Wenn der Verfaſſer glaubt, durch die jetzige Bearbeitung des Allgemeinen deutſchen Kochbuches in Verbindung mit dem umfaſſenden Inhalt des Kü⸗ chenlehrbuchs, einen regelmäßigen Fortſchritt in der gaſtronomiſchen Literatur gemacht und einen gewiſſer⸗ maßen begrenzten Höhepunkt darin erreicht zu haben, ſo hält er nicht minder ſich für berechtigt zu glauben, auch hierdurch dem verehrten Publiko einen reichen Erſatz für die Legion von unbrauchbaren Kochbüchern zu bieten, mit denen unſere Haushaltungen ſeit ge⸗
raumer Zeit in der That überſchwemmt werden.
Der Verfaſſer.
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