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drängt hat, ſo iſt die Technik doch nicht ſtehen geblieben. Die Verbeſſerungen an den Petroleumgasherden ſind derart, daß ſie den Wettbewerb mit dem Gas⸗ apparat aushalten. Die alten Nachteile, Ruß und Dunſt ſind gänzlich beſeitigt, auch ſind ihre Formen äußerſt zierlich. Da ſie ſehr leicht zu verpacken ſind und nicht viel Raum einnehmen, eignen ſie ſich ſehr zum Mitnehmen bei Reiſen und Ausflügen. Trotz des hohen Hetroleumpreiſes erzielt man, im Vergleich zu anderen Heizmaterialien, auch Gas, eine Koſtenerſparnis. Der Preis der
Univerſal Fleiſchröſt⸗, Back⸗ und Bratapparat Lucullus.
Apparate ſelbſt iſt ein mäßiger. Bei der Behandlung iſt folgendes zu beachten: Das Baſſin fülle man ſtets voll. Das Verbrauchte erſetze man jeden Tag. Einem neuen Docht nimmt man die etwa in ihm enthaltene Feuchtigkeit, welche er aus der Luft angezogen haben könnte und die dem Brennen nicht dienlich wäre, indem man ihn möglichſt heiß legt. Das Einſetzen der Dochte geſchieht in der Weiſe, daß ſie ganz eben geſchnitten und gleichmäßig in die Dochtſcheibe eingefügt und niedergeſchraubt werden. Faſern oder vorſtehende Teile darf der Docht ſo wenig haben, wie bei der Petroleumlampe, man ſchneidet ihn glatt, um das Backen und einſeitige Brennen zu verhüten. Durch das Guckloch laſſen ſich die Flammen beobachten; ſie ſollen ſchön weiß brennen, eine zu große Flamme rußt und verbreitet üblen Geruch, der ſich leicht den Speiſen mitteilt. Die Schrauben dienen zur Regulierung der Flammen. Wird der Apparat reinlich gehalten und pünktlich bedient, ſo wird man nie über Ruß und üble Gerüche zu klagen haben.


