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Die Inkunabeln der Universitätsbibliothek Gießen / H. Schüling
Entstehung
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Vor Noacks Aufnahme noch müssen die meisten der 19 Dubletten aus der Großherzogl.Hess.Hofbibliothek Darmstadt nach Gießen gekommen sein. Denn nur 2 von diesen Stücken,sofern sie eine Signatur vonA310 bis V 31560 tragen (Nr 1 und 497), sind erst um 1907 aufgenommen.

1908 schickte Gießen seinerseits Dubletten nach Darmstadt. Jeden­falls heißt es im Standortkatalog (V 34480): "V 34500 ist am 13 .März 1908 als Doublette an die Gr.Hofbibliothek abgegeben worden".

Erst um 1907 wurde von einem bis jetzt unbekannten Bearbeiter der 2. Teil des Bestandes von V 31610 bis zum Schluß aufgenommen; aller­dings jetzt nur noch die Drucke bis 1500. Die von Noack noch verzeich­neten Drucke von 1501-35 /40 wurden nicht mehr berücksichtigt. Auch Ansätze zur Kollation fehlen jetzt völlig. Dafür ist die bibliogra­phische Notiz exakter geworden. Nach Proctor vorgenommene Druckort- und Druckerbestimmungen sind in eckigen Klammern beigegeben. Hain- und Proctor-Nummern sind angegeben. Manchmal ist auf Pellechet, Voul 1 ieme (Köln) und Voull ieme (Berlin) Bezug genommen. Alle diese Angaben,die Noack im l.Teil des Katalogs noch nicht gemacht hatte, er­gänzt der unbekannte Bearbeiter dort.

In den 30er Jahren dieses Jahrhunderts kamen ferner bei einigen Titeln bibliographische Hinweise auf den GW hinzu.