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Aufbau des Kataloge
Ziel des neu zu schaffenden Inkunabelkatalogs mußte es sein,ein Verzeichnis herzustel1en,das sofortige Antwort auf alle Fragen über in Gießen vorhandene Wiegendrucke gibt. Diese Aufgabe wurde durch ein alphabetisches Verzeichnis mit 6 verschiedenen Registern erreicht. Alphabetischer Katalog und Register der Mitverfasser,Herausgeber, Verfasser von Beigaben und Übersetzer beantworten die Frage,ob und welche Arbeiten eines bestimmten Autors in der Gießener Sammlung enthalten sind. Der alphabetische Katalog erbringt im Gegensatz zumalten Standortkatalog ferner den Vorteil,daß er Dubletten erkennen läßt ( insgesamt 6l). Das Schlagwortregister zeigt,ob und welche Schriften über einen bestimmten Gegenstand anzutreffen sind. Das Druckerregiste'r stellt die Erzeugnisse bestimmter Drucker zusammen. Das Signaturenregister führt von dem faktisch vorliegenden Exemplar, aus dem man aber vielfach infolge fehlenden Titelblatts und Kolo- phons weder Verfasser noch Titel sogleich erkennen kann, auf diebetreffende laufende Nummer des alphabetischen Katalogs - und kann auch als Standortkatalog dienen. Die Nummernkonkordanzen beantworten die Frage,ob ein im GW, Hain usw. ermittelter Druck auch inGies- sen vorhanden ist. Das Provenienzenregister schließlich gibt vor allem einen vergleichenden Überblick über die Herkunft des Bestandes.
Im Laufe der Katalogisierung fanden sich 62 Inkunabeln,die bisher überhaupt nicht erfaßt waren,davon 39, die Gießener Handschriften beigebunden sind (vgl.Ende des Signaturenregisters).
Was die Art der Titelaufnahme angeht, so erfolgte in allen Fällen, in denen auf eine identische ausführt iche Beschreibung der Inkunabel im GW oder bei Hain und Copinger verwiesen werden konnte , eine verkürzte Aufnahme: Verfasser, Titel, Erscheinungsort, Drucker, Erscheinungsdatum bzw. -jähr,Umfangsangabe (in Bl.- oder Seitenzahl) und Format. War eine solche Verweisung unmöglich,so erfo1gte (auch dann,wenn eine genaue Beschreibung in anderen Inkunabelverzeichnissen (z.B.bei Polain) vorlag) eine ausführliche Titelaufnahme des Druckes nach den Preußischen Instruktionen. Das geschah bei ungefähr 100 Titeln. - Bei allen Drucken wurden ferner beigegebene Sehr if ten ''es-


