sehen und historischen Bereich Zuwachs erhalten (29 Titel).DieSen- ckenbergische Bibliothek stand "bis 1837 unter getrennter Verwaltung" (Heuser S .36).
In die Zeit kurz nach 1800 müssen wir auch den Zugang von kk weiteren Wiegendrucken aus dem Dominikanerkloster Wimpfen am Berg (Hessen , Starkenburg ) verlegen. Dieses Kloster war 1803 aufgehoben worden.
Bei der Vereinigung der bis dahin getrennten 4 Bibliotheken (der
liothek ^Bibliotheca Giessena novaj , der Koch'schen und der Sencken- bergischen Bibliothek) im Jahre 1837 und bei ihrer neuen systematischen Gliederung und Aufstellung nach dem System des Darmstädter Bibliothekars Andreas August Ernst Schleiermacher wurden auch die alten Drucke geschlossen dem übrigen Bücherbestand eingeordnet. Die damals gegebenen Signaturen (von A bis Z ) gelten für die Inkunabeln heute noch.
Um 1869 hinterließ der damalige zweite Bibliothekar Franz Schaum ein Promemoria, in dem er einen eigenen Inkunabelkatalog als notwendig hinstellte. Dieser wurde dann auch im Oktober 1873 von dem derzeitigen Bibliotheksdirektor Ludw.Noack nach Herausnahme der Inkunabeln (d.h.der bis ca 1535 /40 erschienen Drucke) aus der Gesamtbibliothek begonnen,jedoch nur zur Hälfte ( von A 310 bis V 31560) fertiggestellt. Noacks Katalog war Standortkatalog,kaum jedoch als systematischer Katalog zu verwenden,da trotz der intendierten systematischen Aufstellung (wei 1 in den alten Sammelbänden das sachlich Verschiedenste zusammengebunden ist) eine Einordnung aller Titelan der ihnen im System zukommenden Stelle nicht erreicht wurde.Der Katalog war ferner als Zettelkatalog angelegt. Die Titelaufnahmen (auf Zetteln 16,3 cm 1 20 ,3 cm) erfaßten Format, (in den meisten FalJen) den Verfassernamen, Buchtitel, Impressum (sofern im Buch vorhanden) Auf der rechten Seite des Katalogzettels befinden sich manchmal Angaben über Lagen-Signaturen und die Art der "Charaktere".
Universitätsbibliothek
Acad.Giess .J , der May 1 sehen Bib-
16) Heuser S .66.


