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In d. findet sich nichts dem Aehnliches, dagegen hat Ecken Ausf. 1731—2 Fichtst mit zweyen hertzen gegen mir wie soll ich dan gestreiten dir.
172, 5. Fasolt trat in Herr Ecken spor
12. es müst sein künes hertze in deinen leib ein kummen.
Bemerkenswert ist hier das Zusammengehen von L mit dem Drucke. Die angeführten Verse sind trotz Vasolt's höhnischer Paraphrasierung ihres Inhalts, die sich auch in Ausf. findet, durchaus wörtlich zu verstehen. L 19710—11 würde ganz unverständlich sein, wenn die Redeweise bildlich wäre. Auch Zupitza diss. 36 glaubt, dass die angeführten Verse alter Ueberlieferung entstammen. Sie werden von ihm meteorologisch gedeutet.
Zu den von Zupitza und Anderen angeführten That- sachen, aus welchen Vasolt's Zugehörigkeit zu den Sturm- riesen hervorgeht, möchte ich einige kleine, bis jetzt über— sehene Züge beifügen, die das Bild seiner mythischen Artung vervollständigen helfen. Der auch in d und dem Druck vorkommende Vers L 25 wörtlich wiederholt ebenda 2135, in dem es von Vasolt heisst:
dem waren schoene vrouwen holt
kann ja allerdings, wie Zupitza in seiner diss. meint, homole- leut dirae necessituti sein Dasein verdanken, wenn auch die Begründung seiner Ansicht nicht sehr schlagend ist.! Pafür scheint zu sprechen, dass in dem uns erhaltenen Peil von L„Vasolt“ überhaupt nur achtmal in den Reim tritt und da ausser an den zwei eben angeführten Stellen noch dreimal auf„holt“ reimt, nämlich in den Versen 81—2, 1877 9—0, 22445—6. In den drei weiteren Fällen, in deren einem das Wort im obliquen Casus steht, sind andere Reime gefunden: 228 3—6 Vasolde-wolde, 234 4—5 verscholt, 236 1—2 solt. Wir haben in unserem Gedicht öfters Gelegenheit, aus ver- einzelt dastehenden Andeutungen Ursprüngliches zu erschliessen.
rei ter
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