Teil eines Werkes 
1 (1893) 1. Hugdietrich : Jarl Apollonius
Entstehung
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d. hat eine ähnliche Schilderung 261,5 ff. schon zopf geflochten als ein weib noch wunsch geziret schone

versigelt wol mit stahel wus

der helt der was versunnen.

und er sein nye vergass:

vor het in kein schwert gewunnen

jedoch der vogt von Peren die Krausen locken gar versnait.

Hierzu ist nun zweierlei zu bemerken: zum Ersten steht die Schilderung in d., wenn wir L vergleichen, am falschen Ort, nämlich nach der ersten Kampfscene, in der nach Is eingehender Darstellung und d's kurzer Erwähnung, das Hlaar bereits fällt, so dass die nachträglichen Bemerkungen in d. 261 5 ff. und besonders der Hinweis 161 13, den keine der folgenden Thatsachen bestätigt, I. gegenüber eine Textverschlechterung darstellen. Dann entbehren die mit L 166 parallel stehenden Strophen d. 219 21, in denen eine ausführliche Beschreibung von Fasold's Ausrüstung gegeben wird, jeder Erwähnung der Zöpfe. Die Schicksale des Frauen- haares beim ersten Kampf erwähnt L 15803

sin här der stahel umbe gie(vgl. 166, 5 6) und wart doch gar verschröten, daz es viel nieder üf daz lant:

mit einer tiefen wunden wart Väsolts zophentrant.

d 247 11 12 hat nur:

das har und(das) vil auf das lant: mit eyner tyffen wunden sein hellem und der wart entrant.

Ecken Ausf. hat hierfür folgendes 159713

und was da umb den helme gieng von blüt so müst es roten

darzu alles das an im hieng

das wart alles verschroten.

die ring fielent auff das land

von einer tieffen wunden ward im sein helme zertrant.