logisch ungebührlich beschränkt. W. Müller, Mythologie der deutschen Heldensage, bespricht unsere Sage an mehreren Orten, ohne zu einem festen Gesichtspunkt zu gelangen. (W 0 ist der Ansicht, dass„eine alte vielverbreitete Sage“ auf IIug- dietrich übertragen sei,„von dem die ältere Ueberlieferung wohl kaum viel gewusst hat“. Uebrigens vergleicht er ausser der Sage von Hagbard und Signy zwei der Turmgruppe an- gehörige Erzählungen. Meyer Germ. Myth. stellt 298—99 die„Blitzheroen“ zusammen, deren eines Kennzeichen das vermummte Erstreiten einer Jungfrau sein soll und vergleicht 299 hiermit Hugdietrich's Thaten, s. a. 302, wo mit den üb— rigen durch das„MMM“ gekennzeichneten„Wolkenheroinen“ auch Hildburg Erwähnung findet.
Wir schen also, von einer Einheitlichkeit der Auffassung kann nicht die Rede sein. Da nun auch nirgends eine ein- gehende, von sagengeschichtlichen Gesichtspunkten aus ge- führte Untersuchung vorliegt, so sei im Folgenden der Ver- such gewagt, diese Lücke auszufüllen. Wenn ich hierbei oft- mals Petailfragen zu vernachlässigen scheine und vor Allem auf principielle Uebereinstimmungen Wert lege, so geschicht solches aus einem wohl überlegten methodischen Grundsatze. Gelingt es einmal, das innerste Wesen einer Sage aufzu- schliessen, so ergiebt sich stets die Unveränderlichkeit des Thatsachengerippes, aus dem sie aufgebaut ist. Alle die Erscheinungsformen aber, in denen dieses Gerippe lebendige Gestaltung annimmt, die tausend Verschiedenheiten in der Motivierung und Ausschmückung, ja auch in der Einkleidung der Ereignisse dürfen uns hierbei nicht beirren.
Warum der Priester der nahanarvalischen? Brüder Tac. Germ. cap. 43 wliebri oruutu geschmückt sei, hat noch keine rechte Prklärung gefunden. Die von Holtzmann germ. Alt. 259 angezogene Bemerkung Adam's von Bremen, dass die Priester, Zauberer etc. der alten Curländer„bestitu monuchico
77 stellt er sie mit den übrigen Erzählungen der Turmgruppe zusammen.
* naharvalischen? vgl. Much, P. B. B. 17, 31— 32. 8. a. 25.
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