40 Lieder des Geſangbuchs.
Dreſe, Adam, geb. im Dezbr. 1620 in Thüringen, war Kapellmeiſter des Herzogs Bernhard von Sachſen⸗Weimar und nach deſſen Tod in gleicher Stellung bei dem Fürſten Günther von Schwarzburg zu Arnſtadt, wo er den 15. Febr. 1701 ſtarb.
67„O du Liebe meiner Liebe“. Jeſ. 639. Gph. 52. 278„Seelenbräutigam“.
Güntber, Cyriacus, geb. den 15. Januar 1650 zu Gold⸗ bach bei Gotha; ſtarb als Lehrer am Gymnaſium zu Gotha im Oktober 1704.
279„Halt im Gedächtnis Jeſum Chriſt“. 2. Tim. 2. 138„Bringt her dem Herren Lob und Ehr“.
Freiherr von Canitz, Friedrich Rudolpb Ludwig, geb. den 27. Nov. 1654 zu Berlin, geſt. ebendaſelbſt als kurbranden⸗ burg. wirkl. Geheimrat am 11. Auguſt 1699.
372„Seele, du mußt munter werden“.
Schade, Jobann Raspar, geb. den 13. Januar 1666 zu Kühndorf bei Meiningen, ſtudierte zu Leipzig, wo er A. H. Franckes Stubengenoſſe wurde und ſich an denſelben in ſeiner theologiſchen Bildung aufs engſte anſchloß, ſeit 1691 Diakonus an der Nikolaikirche zu Berlin, wo er den 25. Juli 1698 ſtarb; Verfaſſer von 45 Liedern.
218„Mein Gott, das Herz bring ich dir dar“. Sprüche 236.
Daßlocher, Johann Adam, geb. zu Speyer den 24. Sept. 1645, ſpäter Pfarrer daſelbſt, nach Zerſtörung der Stadt durch die Franzoſen Konſiſtorialrat und Hoſprediger zu Weilburg in Naſſau bis zu ſeinem Tode am 9. Juli 1726.
13„Höchſter Gott, wir danken dir“.
Schon ſeit Anfang des 18. Jahrhunderts in der heſſiſchen Kirche üblich.
Laurentii, Laurentius, geb. den 8. Juni 1660 zu Huſum in Schleswig, Kantor und Muſikdirektor am Dom zu Bremen, ſtarb daſelbſt den 29. Mai 1722, nachdem er kurz zuvor wegen Kränklichkeit ſeine Stelle niedergelegt hatte. Man kennt von ihm 150 Lieder.
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