32 Lieder des Geſangbuchs.
Bornmeiſter, Simon, geb. 31. Mai 1632 zu Nürnberg,
ſtarb als Rektor der Sebaldſchule daſelbſt 8. Dez. 1688. 473„So geh' nun hin, dem Grabe zu“. Auf den Tod ſeines Söhnchens gedichtet.
Titius, Chriſtoph(Tietze), geb. 24. Mai 1641 zu Wilkau bei Breslau, ſtudierte in Altdorf und Jena, Pfarrer in Franken und im Nürnbergiſchen, zuletzt zu Hersbruck bei Nürnberg, wo⸗ ſelbſt er 21. Febr. 1703 ſtarb.
219„Ich armer Menſch, ich armer Sünder“. 340„Sollt' es gleich bisweilen ſcheinen“. Pſ. 2516.
Stockjleth, Peinrich Arnold, geb. 17. April 1643 zu Alfeld bei Hildesheim, ſtarb 8. Aug. 1708 als brandenburg⸗ bayreuthiſcher Kirchenrat, Oberhofprediger und Generalſuperin⸗ tendent zu Mönchsberg.
345„Wunderanfang, herrlich's Ende“. Jeſ. 2829.
Wegleiter, Chriſtoph, geb. 22. April 1659 zu Nürnberg, ſtarb 16. Aug. 1706 als Profeſſor der Theologie und Diakonus an der Stadtkirche zu Altdorf.
1„Beſchwertes Herz, leg' ab die Sorgen“.
1. Moſ. 223, 3. Moſ. 262.
Deßler, Wolfgang Chriſtoph, geb. 11. Febr. 1660 zu Nürnberg, ſtudierte in Altdorf. Da er ſeiner Schwächlichkeit wegen nicht predigen konnte, war er litterariſch thätig, wurde 1705 Konrektor der Schule zum heiligen Geiſt in Nürnberg, als welcher er 11. März 1722 ſtarb.
309„Wie wohl iſt mir, o Freund der Seelen“. Hohes Lied 85. Matth. 713.14. Joh. 101.21. 347„Ich laß dich nicht, du Hülf in allen Nöten“. 1. Moſ. 32 6.„Die kämpfende Liebe“ oder„Be⸗ ſtändiges Anhangen und Treue gegen Jeſum“. p. Die von der katholiſchen Myſtik angewehten Dichter.
Schefiler, Johann, geb. 1624 zu Breslau, 1649 Leibarst des Herzogs Sylvius Nimrod von Württemberg zu Oels, trat unter dem Namen Angelus Sileſius 1652 zur katholiſchen Kirche über, empfing 1661 die Prieſterweihe, wurde geiſtlicher Rat des Fürſt⸗ biſchofs, ſtarb 9. Juli 1677 im Kloſter zu Sankt Matthias.
273„Ich will dich lieben, meine Stärke“. Joh. 14 4.


