Lieder des Geſangbuchs. 31
Es wird ihr zugeſchrieben: 483„Jeſus meine Zuverſicht“. 1. Cor. 15. Hiob 1925—27. 1. Theſſ. 413—8. Der ev. Kirche liebſtes Begräbnislied. Anonym ſind folgende vier Lieder aus unſerer Periode: 125„Hallelujah! Lob, Preis und Ehr'“.
Von manchem wird dieſes Lied dem Bartholomäus Craſſelius(ſ. S. 42) zugeſchrieben(1667— 1724), doch ohne ſicheren Anhaltspunkt. Jedenfalls iſt es vor 1698 verfaßt.
197„Herr Jeſu Chriſt, du höchſtes Gut“. 61„Der am Kreuz iſt meine Liebe“.
Dieſes Lied hat wahrſcheinlich Johann Menzer (ſ. S. 53) zum Verfaſſer. Es wird auch Johannes Greding (1676— 1748) zugeſchrieben. Joh. 141. Röm. 83s. 39.
275„Jeſus ſchwebt mir in Gedanken“(Luppius, An⸗ dächtig ſingender Chriſtenmund 1692). 367„Die Nacht nunmehr vergangen iſt“. 489„Ich ruhe nun in Gottes Armen“. 338„Alles iſt an Gottes Segen“. (Nürnberger Geſangbuch von 1676). Jer. 177. Pſ. 39.
C. Die Sünger der übergangszeit.
a. Die Dichter des Nürnberger Blumenordens.
Girtenlied, weil Chriſtus vorwiegend im Bilde des„Hirten“ gefeiert
wird; die Dichter nehmen jetzt das Hohelied zum Vorbild, weniger den Pſalter.)
von Birken, Sigmund(Betulius), geb. 5. Mai 1626 zu Wildenſtein bei Eger, mit ſeinen Eltern des Glaubens wegen aus Böhmen flüchtig, ſtudierte in Jena, Privatgelehrter und Prinzen⸗ erzieher an verſchiedenen Höfen, von Kaiſer Ferdinand III. geadelt und zum kaiſerlichen Pfalzgrafen ernannt, ſtarb 12. Juni 1681 in Nürnberg. 245„Laſſet uns mit Jeſu ziehen“. Joh. 11 6. Röm. 68. 11. 817. 405„Jeſu, komm', ſei eingebeten“. Luc. 5 3—1.


