30 Lieder des Geſangbuchs.
Derzog, Dr. Johann Friedrich, geb. 6. Juni 1647 in
Dresden, geſt. 21. März 1699 als Advokat in Dresden. 393„Nun ſich der Tag geendet hat'“.
Rodigaſt, Samuel, geb. den 19. Oktober 1649 zu Greben bei Jena, beſuchte die Schule zu Weimar, ſtudierte von 1668 an in Jena, wurde daſelbſt 1671 Magiſter. 1680 ging er als Konrektor an das graue Kloſter nach Berlin und wurde 1698 Rektor dieſes Gymnaſiums; er ſtarb am 29. März 1708.
344„Was Gottthut, das iſt wohlgethan, es bleibt ge⸗ recht“. Nach 5. Moſ. 324. Lieblingslied Friedrich Wil⸗ helms III. Schamelius:„Gottes Wohlthaten im Kreuz“.
Franck, Peter, geb. am 27. September 1616 zu Schleu⸗ ſingen, war erſt Paſtor zu Thüngen in Franken, dann zu Roß⸗ feld, hierauf Diakonus zu Rodach bei Koburg und zuletzt Paſtor zu Gleußen zwiſchen Koburg und Bamberg, wo er 1675 ſtarb.
446„In Chriſto will ich ſterben“.
Reymann, Chriſtian(auch Keimann geſchrieben), geb. zu Pancraz in Böhmen am 27. Febr. 1607, ſtudierte zu Witten⸗ berg, wurde daſelbſt 1634 Magiſter, in demſelben Jahre Kon⸗ rektor am Gymnaſium zu Zittau und 1638 Rektor daſelbſt, ſtarb am 13. Januar 1662.
Sein Lied:„Meinen Jeſu laß ich nicht“ wurde veran⸗ laßt durch die Worte, welche Johann Georg I., Kurfürſt von Sachſen, auf dem Sterbebette 1656 auf die Frage ſeines Beicht⸗ vaters Dr. Weller:„Ob kurfürſtliche Gnaden Jeſum im Herzen hätten“ erwiderte. Die Anfangsworte der 5 erſten Strophen bilden den Spruch„Meinen Jeſum laß ich nicht“; und wenn man in der letzten Strophe die Anfangsbuchſtaben der 5 erſten Zeilen, das Schlußwort der 5. Zeile und die ganze 6. Zeile zuſammenlieſt, ſo ergiebt ſich folgendes: Johann Georg, Chur⸗ fürſt zu Sachſen, ſpricht:„Meinen Jeſum laß ich nicht“.
271„Meinen Jeſum laß ich nicht“. Röm. 838. 39. Pſ. 73 23.
Luiſe Venriette, älteſte Tochter des Erbſtatthalters von Holland, des Prinzen Heinrich Friedrich von Oranien, geb. im Haag am 27. November 1627, vermählt mit dem Kurfürſten Friedrich Wilhelm von Brandenburg am 7. Dezbr. 1646, geſt. zu Berlin am 18. Juni 1667.


