Lieder des Geſangbuchs. 29
wurde ſeinem Wunſche gemäß in der Jakobikirche zu Magde⸗ burg begraben.
Als Prediger und Seelſorger ſteht er für alle Zeiten als ehrwürdiges Vorbild da, und ſeine Erbauungsſchriften(„Seelen⸗ ſchatz“,„Zufällige Andachten“) ſind noch heute im Gebrauch.
276„Jeſu, meiner Seele Leben“. Hohes Lied 216.
Schenk, M. Partmann, geboren den 7. April 1634 zu Ruhla bei Eiſenach, beſuchte die Gymnaſien zu Eiſenach und Koburg und bezog 1656 die Univerſität Helmſtädt, von wo ihn im folgenden Jahre die Peſt nach Jena trieb. 1662 wurde er Pfarrer zu Bibra im Hennebergiſchen, 1669 Diakonus zu Oſtheim vor der Rhön, wo er am 2. Mai 1681 ſtarb.
11„Unſern Ausgang ſegne Gott“. Pſ. 1216.
Sacer, Georg Wilhelm, geb. am 11. Juli 1635 zu Naumburg, wo ſein Vater Bürgermeiſter war, beſuchte das dortige Gymnaſium und die Anſtalt von Schulpforta. Von 1653 an ſtudierte er in Jena die Rechte, wurde nacheinander Privatſekretär, Reiſebegleiter, Regimentsſekretär, Fähndrich; ſchließlich kehrte er aber wieder zu den Wiſſenſchaften zurück. 1670 ließ er ſich als Rechtskonſulent in Braunſchweig nieder. Als Hofgerichtsadvokat wurde er 1683 in Wolfenbüttel an⸗ geſtellt. Daſelbſt ſtarb er 1699 am 8. September als Kammerkonſulent. Seine Lieder hat er meiſt ſchon als Student gedichtet.
50„Durch Trauern und durch Plagen“.
98„Der Herr fährt auf gen Himmel“. Pſ. 47. 474„So hab ich obgeſieget“.
Pauli, Joachim, geb. 1636 zu Wilsnack i. M., geſtorben nach 1674.
154„Zion, gieb dich nur zufrieden“.
Liscow, Salomo, geb. am 25. Oktober 1640 zu Niemitzſch in der Niederlauſitz, wo ſein Vater Prediger war; er ſtudierte in Wittenberg, wo er Magiſter und gekrönter Dichter wurde, kam 1664 als Pfarrer nach Otterwiſch unweit Leipzig und 1685 als Diakonus nach Wurzen, wo er am 5. Dez. 1689 ſtarb.
488„Bedenke, Menſch, das Ende“. 406„In Gottes Namen fang ich an“.


