160
126
111
14
10
32
116
117
133
148 86
106
Weiſen des Choralbuchs. 2.
„Wenn mich mein' Sünden kränken“, Erf. Enchir. 1524(urſpr. Volkslied:„Ich hört' ein Freulein klagen“). aus dem Mleiſtergeſang:
„Mag ich Unglück nicht widerſtahn“(Forſter, Ein Auszug guter alter vn newer Teutſcher Liedlein, Nürn⸗ berg 1539, I, Nr. 102, ebenſo H. Newſiedler, Lautenbuch Nürnberg, 1536; Wittenb. Geſ.⸗B. 1535).
5. aus dem franzöſiſchen Pſalter(Volksgeſang*): „Wie nach einer Waſſerquelle“(Pſ. 42). 1551. „O Gott, der du ein Heerfürſt biſt“ Pſ. 84). 1562. „Herr Gott, dich loben alle wir“(Pſ. 134). 1561. (1551.) „Wenn wir in höchſten Nöten ſein“ GPſ. umgeb. bei Eler Cantica sacra, Hamburg, 1588). „O höchſter Gott, o unſer lieber Herre“(Pſ. 8). 1542. „O Herr, dein' Ohren zu mir kehre“(Pſ. 5). Genf 1542.
„Nun lobt und dankt Gott allzuſammen“(urſpr. rhythm. 1562 bei Claude Goudimel).
„O ſelig Haus wo man dich aufgenommen“ Um⸗ bildung der Melodie zu Pſ. 32 bei Bourgoys. 1547.
„Zu Gott in dem Himmel droben“ GPſ. 77. 86) 1562. hnlichen Urſprungs, vielleicht weltlichen:
„An Waſſerflüſſen Babylon“(Straßb. K. A. 1525). „Herr, wie du willſt ſo ſchicks mit mir“(Straßb. 1524 mit Text„Aus tiefer Not“).
6. aus dem franzöſiſchen weltlichen Geſang ſtammt: „Was mein Gott will, geſcheh allzeit“, urſpr. zu dem Liebeslied«Il me souffit de tout mes maulk» in Atteignants Liederſammlung. Paris 1529. Geiſtlich zuerſt bei Rhaw. 1544.(1530*).
7. aus dem böſimiſchen Cantional(1595): „Ich dank dir ſchon durch deinen Sohn“.


