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Weiſen des Choralbuchs.
4. em weltlichen deutſcen Volſsgeſang eniſtammen:
„Ich hab' mein Sach' Gott heimgeſtellt“(urſpr. „Ich weiß ein Blümlein hübſch und fein“ und„Es iſt auf Erden kein ſchwerer Leiden“). Mit dem geiſtlichen Text in M. Luthers d. Geſangbuch m. vier Stimmen comp. von Joh. Rauwen, Pfarrherr zu Wetter. Frankfurt 1589. „Kommt her zu mir, ſpricht Gottes Sohn“, iſt die Melodie zu einem auf die Hinrichtung des Hans Linden⸗ ſchmid 1490 gedichteten Liedes, auf welche zahlloſe geiſt⸗ liche und weltliche Texte geſungen wurden. Der urſpr. Text:„Was wöll'n wir ſingen und heben an“; zu dem geiſtlichen Text zuerſt 1530 auf einem Zweiliederdruck K. Bibl. Berlin. E. 916).
„Auf meinen lieben Gott“(iſt Umbildung der von Reynart 1574 zu dem Texte„Venus, du und dein Kind“ komponierten Mel.; geiſtlich bei Geſius 1605; Schein 1627). „O Welt, ich muß dich laſſen“(urſpr.„Innſpruck ich muß dich laſſen“ bei Forſter,[Ein Auszug guter alter on newer Teutſcher Liedlein. Nürnberg 1539]) mit Ton⸗ ſatz von H. Iſaak, geb. 1440, Geſchäftsträger Kaiſer Maxi⸗ milians zu Florenz 1475— 1480; mit geiſtl. Text in Wolder's Katech.⸗Geſ. 1598. Eislebener Geſ.⸗B. 1598). „Es iſt das Heil uns kommen her“(Melodie eines alten Oſterliedes„Frewt euch, ihr Frauen und ihr Mann“; zuerſt im Wittenberger Enchiridion. 1524).
(„Es iſt gewißlich an der Zeit“. Klug 1535)(„Ins Wildpad hin ſteht mir mein Sinn“).
„Nun freuteuch, lieben Chriſten g'mein“(Achtlieder⸗ buch, Wittbrg. 1524).
„Aus meines Herzens Grunde“(im 16. Jahrhundert entſtanden; zuerſt in Wolder's Katech.⸗Geſ.⸗B. 1598). „Von Gottwill ich nicht laſſen“(urſpr. zu dem Text „Ich gieng einmal ſpatzieren“*). Jvachim. Magdeburg 5 „Herzlich thut mich verlangen“(von H. Leo Haßler, geb. 1564 zu Nürnberg, Organiſt in Augsburg 1585, 1602 in Prag, † 1612 in Frankfurt a. M., urſpr. zu dem Text„Mein G'müt iſt mir verwirret“).


