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Als ſie einſt feſtlich geſchmückt von der tt Stadt gegangen war, hatte ſich eine Menge Armer bittend und flehend um ſie verſammelt, und mitleidig hatte ſie ihnen ihr Geld gereicht bis auf den letzten Heller. Da ſah ſie noch einen Hülfsbedürf⸗ tigen, der Nichts empfangen hatte. Raſch entſchloſſen zog ſie einen mit Gold und Edel⸗ ſteinen geſchmückten Handſchuh aus und gab ihm denſelben. Ein junger Ritter, der dies geſehen, kaufte ſogleich dem Armen den Hand⸗ ſchuh ab und führte ihn beſtändig als Talis⸗ man bei ſich. Sein Vertrauen ward nicht getäuſcht; von dieſer Stunde an blieb er bei allen Gefechten und Wettkämpfen Sieger; und als er ſpäter einen Kreuzzug mitmachte und in einer Menge von Geſechten und Schlachten ſich durch Tapferkeit auszeichnete, blieb er ſtets unverletzt. Auf ſeinem Sterbe⸗ bette bekannte er, daß er ſeine Siege nur dem Glücke zuſchreibe, den Handſchuh der Eliſabeth immer bei ſich getragen zu
aben.
Häufig ſieht man die hl. Eliſabeth abge⸗ bildet, wie ſie Roſen in einem Korbe trägt. Die Legende berichtet darüber: Einſt, als ſie ihrer Gewohnheit gemäß in Begleitung einer ihrer Kammerfrauen mit Fleiſch, Eiern und andern Eßwaaren beladen einen ſteilen Berg zu einem armen Kranken hinanſtieg, begegnete ihr plötzlich ihr Gemahl, der von der Jagd zurückkehrte. Verwundert, ſie alſo beladen
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