42 Danksa gung f. d. Einsetzung d. h. Abendm
Wo hat man je so eine Wunderliebe gehoͤrt, daß der HErr aller Herren 2 einem armen Bettler kommt; ja daß ein solcher armer, elender Mensch den HErrn Himmels und der Erden zu eigen haben solle/ zur himmlischen Speise und Trank. Ach laß mich ja dieser Liebe nimmermehr vergessen, laß mich deines Leidens und Todes ohn Unterlaß eingedenk sein, auf daß meine Seele da⸗ durch gespeiset und getraͤn⸗ ket werde geistlicher und himmlischer Weise ins ewi⸗
e Leben. Denn in deinem
Leiden und Tod ist alles,
was meine Seele erguik⸗ ken und wonach ihr hun⸗
gern und duͤrsten kann. mein Herz wuͤrdiglich durch wahren wahre Buße, Liebe und Demuth/ zu empfahen diesen großen Schatz. Welch einen schoͤ⸗ nen Tabernakel und Tem⸗ pel bereitete Moses und Salomon dem Gnaden⸗ stuhl! Ach schmuͤcke meine Seele mit dem Licht der Andacht, mit dem Gold und Glanz des Glaubens, mit den schoͤnen Teppichen der Liebe und Demuth/ mit der Krone der Hoffnung, vermehre und staͤrke in mir
Ach bereite
Glauben, durch
geistlichen Gaben wie besser
alle Denn Glaube
kann mein gestaͤrket werden, als wenn die Ver⸗ gebung der Suͤnden durch Christi Blut versiegelt und
GOttes und meines Naͤch⸗ sten vermehrt werden, denn daß mich mein Err Chri⸗ stus durch seinen Leib und Blut mit ihm und allen Glaͤubigen vereiniget und Einen Leib aus uns ma⸗ chet? Wie kannst du mir, o lieber HErr, meine Hoff⸗ nung besser staͤrken und kraͤftigen, denn daß du mich mit einer unsterblichen Speise ins ewige Leben speisest? Ach mein HErr und GOtt, ich bitte dich demuͤthiglich, weil du mein Fleisch und Blut worden bist, laß mich auch alles, was dir wohlgefaͤllt, lie⸗ ben; deinen Willen laß meinen Willen sein; was dir zuwider ist, laß auch mir zuwider sein; mein
leisch und Blut ist dein Fleisch und Blut, und dein Fleisch und Blut ist mein leisch und Blut; darum aß michs nicht zur Suͤnde mißbrauchen, sondern dir allein zu Ehren und Wohl⸗ efallen. Laß mich auch binfirro durch Kraft dei⸗ nes Fleisches und Blutes williger und staͤrker wer⸗ den, mein Kreuz zu tra⸗ en, geduldig sein in Truͤb⸗ 5 demuͤthig in Verach⸗ tung, sanftmuͤthig in Be⸗ leidigung, bruͤnstig und be⸗ staͤndig in der Liebe, an⸗ daͤchtig im Gebet, daß ich die Kraft deines Leibes und Blutes in meinem Leben und die Frucht deiner Er⸗ losung in meinem Glau⸗ ben allezeit fruchtbarlich
ins Herz geschrieben wird? empfinden moͤge. 28 E⸗
Wie kann in mir die Liebe
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