8 Chrsst Rernd „ Listh „ Vokthaleg ungen. W h gan wus bu alen d an au Wl derwund, je mein Henz unden Ku saͤndig un daß e mrh Amen Nugc e Geselsch; d ein bim keden/ I u leiden. E. . dein Lecc ö Gnade W U Vater, RN 9 manen d dern nach en angesehe hu Wut füt n mir schreiß e Wunden n wider alletz Dein Gastz r zu sichern Hrein ich R stets ubeunh und erhalan eine einshehj mit eisesch in allen x ußstapfen, M Hlassen haf 6 In allen nch „die ich Al He/ und lh Pringsten u en/ Hoch dekg der Wit a ten, Du
en Mit N Mahem Guis nden
Abendgebet am Freitag.
allda versiegle und zeichne, faͤrbe und durchdringe mei⸗ ne Seele mit deinem ro⸗ sinfarbnen Blut, auf daß er sie darin erkenne und aufnehme, wenn sie vom Leibe scheidet. Begleite du sie vor deines Vaters An⸗ gesicht. Vertilge in ihr die Lust zur Suͤnde, die du ge⸗ buͤßet hast. Hilf mir durch deine Geduld und Lammes⸗ natur alle mein Elend uͤber⸗ winden, und kaͤmpfe selbst in mir den guten Kampf des Glaubens in der Kraft deines letzten Streites. Dein aͤngstliches Seufzen unterhalte auch mein Stoͤh⸗ nen zu dir bis ans Ende. Unterdessen laß deine bruͤn⸗ stige Liebe zu mir auch solche Liebe in mir wirken, dir zu Liebe alles anzunehmen, wie du es fuͤgest, und alle Anfechtungen in Liebe zu besiegen. Deswegen du mir auch in allem zu Huͤlfe kommen wollest, und meine Begierde mit dir allezeit stillen, daß ich unter dei⸗ nem Joch bleibe und nach nichts anderm mich umsehe. Schreibe deine Striemen und Naͤgelmale in meinen Sinn, zum Andenken dei⸗ ner Liebe, die mich auch dankbar mache und erleuch— te, deiner Erloͤsung ewig zu genießen, und zwar dur ie Kraft aller und jeder deiner Leiden und Schmer⸗ zen. Amen.
Abendgebet am Freitag.
er Abend hat uns nun uͤberfallen, o mein
29
lieber frommer GOtt und Vater, und wir sind all⸗ zu schwach, uns selbst zu helfen oder 1 verwahren. Darum staͤrke du uns doch durch die Kraft des Glau⸗ bens, und widerstehe allen feindlichen Maͤchten, die uns mit List oder Gewalt schaden koͤnnten. Und weil uns das aͤußerliche Licht nun entzogen ist, so blicke uns desto mehr inwendig an mit dem ewigen Licht deiner Gnaden, damit wir in unserer Noth und Ge⸗ brechlichkeit allzeit Rath und Zuflucht bei dir suchen und finden. Kehre unser Herz und Sinn zu dir, daß wir nicht irre gehen. Hast du uns aber heute von dir abweichen gefunden, so rufe uns wieder mit dei⸗ ner heiligen zuͤchtigenden Gnade zu dir, und bringe alles Verirrte zurecht. Er⸗ halte uns wider alles Arge, daß wir dir zu Lobe und Dienst leben, so wollen wir ruͤhmen in dir, und nichts uns selber zuschrei⸗ ben, sondern dir allein alle Ehre geben. Das wollest du uns selbst lehren, und dazu alle deine Glaͤubigen regieren, ja deine ganze Gemeinde in der Welt dir befohlen sein lassen, und einem jeden Gliede das Maaß seines Leidens helfen uͤberwinden, bis es alles vollendet werde, und wir zur ewigen Ruhe kommen in Christo deinem Sohne, der unser Friede worden
ist. Amen. Um


