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Am Geduld.
Um Seduld.
O geduldiger Heiland IEsu Christe, welch eine unaussprechliche Ge⸗ duld und Leidsamkeit hast du in deinem ganzen Le⸗ ben, sonderlich aber im Lei⸗ den und Sterben aller Welt bewiesen; was maͤchtige Fußstapfen hast du gelassen,/ daß ich ihnen nachfolgen solle! Aber ach wie unlei⸗ dig/ unstaͤndig, ungebrochen und ungelassen der natuͤr⸗ liche Sinn dazu sei, HErr, das weißt du. Ich weiß, man kann ohne Truͤbsal nicht in dein Reich einge— hen; noch dennoch wehre ich mich wider alles Lei⸗ den so sehr, und entziehe anm. wo ich nur weiß und kann. Bisweilen meine ich wohl was Gutes zu thun; aber Leiden und deine Schmach, Kreuz und Noth willig zu uͤbernehmen, ge⸗ het mir schwer ein. Wo soll ich aber endlich Ge⸗ duld herkrien en/ entweder in gegenwaͤrtiger böser Zeit/ oder auch im kuͤnftigen boͤ⸗ sen Stuͤndlein, ja in der letzten Todesnoth? Ach du leidsames Lamm, in dich winde ich mich mit allen mei⸗ nen Begierden und Kraͤften ein, und wickle mich in dein Leiden durch einfaͤltigen Glauben. Ja ich will nir⸗ gends als in deinen Wun⸗ den Kraft suchen wider mei⸗ ne Unart; deñ in dir und dei⸗ nem Herzen finde ich alles/ was mir mangelt. Deine Lammesart uͤberwinde doch
meine stoͤrrige, harte Unart; dein Gehorsam breche mei⸗ nen Eigensinn; deine Ver⸗ leugnung bezwinge meine Eigenliebe; deine unuber⸗ windliche Geduld in allen deinen Schmerzen zaͤhme meine Ungeduld. Komm, du tmaͤchtiger Siegesfuͤrst, beu⸗ ge meinen Ruͤcken in Zeiten unter deine Joch/ lehre michs
bei Zeiten tragen, uͤbe mich in wahrer Gelassenheit und Uebergabe meines Willens, daß mein Wille dein Wille und dein Wille meiner sei. Ach wenn ich doch deinem leidsamen Lammesbilde so aͤhnlich moͤchte werden, o HErr IEsu, daß ich dei— nen Willen gern. erduldete und mich der Truͤbsal freu⸗ en und ruͤhmen koͤnnte! Druͤcke mir doch deinen Sinn in meine Seele, du liebster Freund. Laß mich doch gesinnet werden, wie du 11 warest. Laß mich doch lieber das Kreuz er⸗ dulden und deine Schmach erwaͤhlen als eine kurze Zeit Ergoͤtzung, Lob und Beifall mit Suͤnden haben. Gieb mir, du Brunn aller Tugenden, ein gutwillig Herz, dem Vater in dir ein Opfer zu werden, und dir nicht mehr zu wider⸗ streben, wenn du mich auch zu meinem Besten hart hal⸗ ten muͤßtest um meiner Un⸗ art willen. Verleihe mir, deinen guten und treuen Willen an mir zu erkennen, daß ich nimmermehr wider dich in langwierigen oder groͤßern Leiden murre, viel
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Mat!
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