28 Um die Arast des Leidens Christi.
Um die Krast des Lei- dens Christi. Gerreuester Immanuel, dein verdorbenes und elendes, aber doch durch dich erkauftes Geschoͤpf, das Werk deiner Haͤnde, wirft sich im Geiste nieder an dein Kreuz, und duͤr⸗ stet nach der verborgenen Gnade und Kraft, die du in dein Leiden gelegt hast. Die aͤußerliche Geschichte desselben ist 9 30 lieblich und erbaͤulich; aber was hilft sie mir ohne die in⸗ wendige Wirkung? Ich finde nicht Ruhe, bis ich die Frucht genieße: gleich wie du nicht ruhetest, bis alles vollbraͤcht war. Also verklaͤre mir doch deine hei⸗ lige Passion in meiner Seele, und floͤße mir das Leben ein, das darinnen verborgen liegt. Ich werfe mich mit Stoͤhnen und Sehnen meines Geistes in deine ausgedehnten Arme, ja in deine tiefen Wunden hinein, und begehre mit allen Kraͤften deines To⸗ des kraͤftiglich theilhaftig zu werden. Oeffne mir doch deine hohle Seite, und zie⸗ he dahin all mein Verlan⸗ gen. Denn ich wuͤnschte gar zu gern aller Dinge uͤber dir zu vergessen und muͤßig zu gehen. Ja ich kanns nicht aussprechen, wie herzlich gerne ich mich allein ruͤhmen moͤchte in deinem Kreuz, daß mir die Welt gekreuziget bliebe, und ich ihr mit allem Loben und
Schelten, boͤsen und guten Schreken Luͤsten und
Schrecken, Vortheilen und Beschaͤdigungen. Alles dies mache doch ganz todt in mir, wie du, allen Din⸗ gen erslorben, am Kreuz hingst. Verwunde, triff und zeichne mein Herz mit deiner Wunden Kra so tief, so bestaͤndig und em⸗ pfindlich, daß es mir eine Qual sei, einen Augenblick ohne deine Gesellschaft zu leben, und ein Himmel, mit dir zu reden, zu wir⸗ ken und zu leiden. Setze mich durch dein Leiden in eine solche Gnade und Liebe bei deinem Vater, daß ich nicht nach meinem Ver⸗ dienst, sondern nach deinem von ihm angesehen werde. Laß dein Blut fuͤr mich und in mir schreien, ja alle deine Wunden mich vertreten wider alle meine Feinde. Dein Geist ma⸗ che sie mir zu sichern Fels⸗ loͤchern, darein ich zu flie⸗ hen mich stets uͤbe und also bewahret und erhalten wer⸗ de. O meine einzige Hoff— nung, gieb mir eine selige Na folge in allen deinen heiligen Fußstapfen, die du nach dir gelassen hast. Zeige sie mir in allen meinen Schritten, die ich zur E⸗ wigkeit thue, und laß mich nicht im geringsten davon Aubsthdeiter, noch die brei⸗ te Bahn der Welt jemals mehr beteeten. Du hast
mich deinem Vater mit sammt deinem Geist zu treuen Haͤnden empfohlen;
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