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igen Glauben. 19
Augen sehen ja nach dem Glauben, und pruͤfest auch einen jeglichen, ob sein Glaube rechtschaffen er— funden werde. Ein jeder Baum wird an seinen Fruͤchten erkannt, und wel— cher nichts Gutes bringet, der wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Des⸗ wegen bitte ich dich um den Geist des Glaubens; du wollest ihn reichlich uͤber mich gusgießen, auf daß ich mich von allem Miß⸗ trauen, Falschheit, Zwei⸗ fel, ungoͤttlichem Sinn, Irrthum und Aberglau— ben kraͤftiglich abkehre zu dem seligmachenden Licht deiner waͤhren Erkenntniß. Behuͤte mich vor dem blo
ßen Wahn⸗- und Heuchel⸗ glauben, der ohne Frucht als todt vor dir nicht be⸗ stehen kann. O lieber GOtt und Vater, erleuch⸗ te mich mit deiner goͤttli⸗ chen Wahrheit, daß ich von derselben goͤttlich uͤberzeu— get und versichert werde nach deinem wahren Worte. Ueberwinde in mir den na⸗ tuͤrlichen Unglauben durch das lebendige Zeugniß dei⸗ nes heiligen Geistes, und befriedige mein unruhiges Herz in deinen unbetruͤgli⸗ chen Verheißungen, daß ich dadurch neu geboren und erwecket werde, dir, meinem himmlichen Vater, unver⸗ ruͤckt im Glauben anzuhan⸗ gen, alle Ehre der Wahr— heit, Gerechtigkeit, Treue und Liebe dir willigst gebe, und also aus dem Glaͤu—
ben als ein Gerechter lebe. Laß mich ja nicht im blo⸗ ßen aufblaͤhenden Wissen beruhen, sondern gieb mir eine lebendige Erkenntniß Christi in mein Herz. So oft ich aber ob demselben Glauben kaͤmpfen muß/ und wegen meiner Verderbniß Furcht und Zweifel auf⸗ steiget, wollest du aus Gnaͤ⸗ den das glimmende Docht nicht gar ausloͤschen, son⸗ dern mir helfen uͤberwin⸗ den durch des Lammes Blut, daß Christus durch den Glauben in meinem Herzen bleibe, und durch die Liebe ich in ihm ein⸗ wurzele und gruͤnde. Und wenn mein arges Herz et⸗ wa sich auf Kreaturen ver⸗ lassen, und mit dem Ver⸗ trauen von dir abweichen wollte, so bestrafe und zuͤch⸗ tige du mich alsbald mit deinem wahren Wort, daß ich nicht am Glauben Schiffbruch leide. Ach HErr IEsu, sei du mein treuer lebendiger Weg im Glauben zum Vater; sei mein Licht in Finsterniß, mein Stecken und Stab in Gefahr, mein Heil und Le⸗ ben im Tod, auf daß ich durch den Glauben die Welt uͤberwinde, und mich fuͤr einen Gast und Fremd⸗ ling auf der Welt erkenne. Ja, laß mich nicht mehr aus und nach der unglaͤu⸗ bigen Vernunft leben und von dir ferne bleiben, son⸗ dern laß mich, was ich noch im Fleische leben muß, bloß im Glauben an dich/


