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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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gkeit.

rechtigkeit, angethan mit weißem Kleide, das zer⸗ reibet keine Zeit und ver⸗ altet nimmermehr? Wo sind diese kommen her?

4. Es sind die, die wohl gekaͤmpfet fuͤr des großen GOttes Ehr, haben Fleisch und Blut gedaͤmpfet, nicht Degt des Satans Heer;

ie erlanget auf den Krieg durch des Lammes Blut den Sieg.

5. Es sind die, die viel erlitten Truͤbsal, Schmer⸗ zen, Angst und Noth, im Gebet auch oft gestritten mit dem hochgelobten GOtt: nun hat dieser Kampf ein End; GOtt hat all ihr Leid gewendt.

6. Es sind Zeugen eines Namens, der uns Huld und Heil Iut 5e8 haben in dem Blut des Lammes ihre Kleider hell gemacht; sind geschmuͤckt mit Hei⸗ ligkeit, prangen nun im Ehrenkleid.

7. Es sind die, so stets erschienen hier als Priester vor dem HErrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geoͤpfert gern: nunmehr stehn sie all herum vor dem Stuhl im Heiligthum.

8. Welche wie ein Hirsch gelechzet nach dem Strom, der frisch und hell, also ihre Seel geaͤchzet nach dem rechten Lehensquell: nun ihr Durst gestillet ist, da sind sie bei JEsu Christ.

9. Auf dem Zionsberg sie weidet GOttes Lamm⸗ die Lebenssonn, mitten in

dem Stuhl sie leitet zu dem rechten Lebensbronn; Hirt und Lamm, das ewig Gut, lieblich sie erquicken thut.

10. Es sind die, die hart gedruͤcket manche har⸗ te Truͤbsalshitz. Nun sind sie hinweggeruͤcket dahin, wo des HErren Sitz, wo die Huͤtte GOttes ist, wo kein Feind, kein Argelist.

11. Es sind die, von deren Wangen Thraͤnen sind geflossen stark, deren Herz die Angst umfangen und das Leid verzehet ihr Mark. Nun Gitt ihre Seeln erfrischt, sind die Thraͤnen abgewischt.

12. Ach HErr JIEsu, meine Haͤnde ich zu dir nun strecke aus; im Gebet mich zu dir wende, der ich noch in deinem Haus hier auf Erden steh im Streit: jag, o HErr, die Feinde weit.

13. Hilf mir Fleisch und Blut besiegen, Teufel, Suͤnde, Hoͤll und Welt: laß mich nicht darnieder liegen, wenn ein Sturm mich uͤberfaͤllt. Fuͤhre mich aus aller Noth, HErr, mein Fels, mein treuer GOtt. 14. Gieb, daß ich sei neu geboren; an dir, als ein gruͤnes Reis, wachse, und sei auserkoren, durch dein Blut gewaschen weiß; meine Kleider halte rein, meide allen falschen Schein. 15. Daß mein Theil sei bei den Frommen, deinem Bild die aͤhnlich sind, und aus großer Truͤbsal kom⸗ men; hilf, daß ich auch

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