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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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894 Ewi

geit

der Bot, das Schiff zum

Port, der schnelle Pfeil

vom Bogen fort. ö

2. O Ewigkeit, o Ewig⸗

keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! leichwie an einer Kugel rund kein An⸗ fang und kein End ist kund, also, o Ewigkeit, an dir nicht Ein⸗ noch Ausgang finden wir.

3. O Ewigkeit, o Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! Du bist ein Ring, unendlich weit, dein Mittelpunkt heißtAlle⸗

eit //Niemal der weite

mkreis dein, weil deiner nie kein End wird sein.

4. O Ewigkeit, o Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! Wegnehmen koͤnnt ein Voͤglein klein all ganzer Welt Sand, Berg und Stein, wenns auch nur kaͤm all tausend Jahr: von dir waͤr noch nichts weg, fuͤrwahr!

5. O Ewigkeit, o Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! In dir, wenn nur all tausend Jahr ein Aug vergoöͤß ein kleine Zaͤhr, wuͤrd wachsen Wasser sol⸗ che Meng, daß Erd und Himmel waͤr zu eng.

6. O Ewigkeit, Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! Hoͤr, Mensch: So lange Gott wird sein, so lang wird sein der Hoͤllen Pein, so lang wird sein des Himmels

reud! O lange Freud, o anges Leid!

7. O Ewigkeit, o Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o

Ewigkeit! Verstaͤndig ist, der dich betracht, des Fleisches Lust er leicht veracht; bei ihm die Welt nicht Platz mehr findt; die Lieb0 Eitlen bald verschwindt.

8. O Ewigkeit, o Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! Wer dich be⸗ sinnt, zu GOtt so spricht: Hie brenn, hie schneid, hie straf und richt, hie handle nach Gerechtigkeit; verschon nur nach der Gnadenzeit.

9. OEwigkeit, o Ewig⸗ keit, wie lang bist du, o Ewigkeit! O Mensch, oft deine Sinnen stell, zu denken an die Qual der Hoͤll und an der Frommen Herrlichkeit; es waͤhret beides ohne Zeit! Be⸗ tracht, o Mensch, die E⸗ wigkeit!

V. 16 v. e. Unbekannten V. 7 9 v. Daniel Wülffer.

Alel. O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen. * S wie mo⸗ 1069. O gen witr doch unser Leben so der Welt und ihrer Lust er⸗ geben, und uns selbst schei⸗ den von der Frommen Ruh und tausend Freuden? 2. Muͤssen wir nicht auch nach kurzen Jahren zu den Todten in die Grube fahren? Es wird gesche⸗ hen, daß ein Jeder seinen Lohn wird sehen. ö 3. Wenn die Welt ihr Ende nun genommen, und der Richter wird vom Him⸗ mel kommen, der wird ent⸗

dek⸗

nahet Mellm sich ohnen: h Ale V. dhse Hißn. 6. Fhnhih; Want ich hon dl 15 Del hen, kent Ne hon d mic 7. Däne siht alin o dich in dieser sih: Ne ahn muͤsen dott Sel Mderde 8. Darum nich in dene ich weinen gefunden, de 100 fihr Wahren Hin

Att. Lun

W boreh, bls Een, bon sch schn, nichts wiss Finsterni dem

2.Nun 5 Flahi, yo Uuh u