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Tod und Auferstehen.
hat keiner so besessen, als der Freund der Suͤnder, der mit eignem Blute sei⸗ nen Feinden selbst zu gute alle Schuld, o der Huld, ewiglich begraben, voͤllig aufgehaben. ö
3. Wirft der Feind der Seelen zwischen eure Her⸗ zen Streit, Verdacht und Haderschmerzen: o so seid nicht stille, wartet nicht so lange, bis zum Sonnen⸗ untergange; töͤdtet bald die Gewalt aller Zwistigkeiten, die den Fall bereiten.
4. Bleibt nicht so be⸗ staͤndig auf dem eignen Rechte; werdet gern der andern Knechte; denn die suͤße Liebe deckt die Suͤn⸗ denmenge, duldet Maaß der Laͤnge.
das Liebesfeuer alle Tage treuer.
5. Soll das Reich des Sohnes voll von großen Heerden, fest und reich ge⸗ segnet werden: o so laßt uns lieben und in Liebe brennen. JEsu, hilf, daß wir es koͤnnen! Satan wehrt; denn das Schwert festverbundner Liebe schlaͤgt ihm tiefe Hiebe.
6. Abba, lieber Vater, Sohn und Geist der Gna⸗ den! heile allen unsern Schaden. Falschheit Schein und Tuͤcke, Stolz und Eigenliebe kreuzige durch deine Triebe. Sa⸗ tans Macht wird verlacht, wenn wir dich nur kennen
ohne und in Liebe brennen. ö Liebt euch sehr/ liebet mehr/ naͤhrt
E. G. Woltersdorf.
XXVIII. Tod und Auferstehen.
Alel. Ver lieben Sonnen Licht und Pracht.
1036. Diueh
die Liebesflamm der holde Braͤutigam; dich deckt bei ungestoͤrter Ruh der Liebe stiller Schatten zu.
3. Wir freun uns in Ge⸗
von Ort zu Ort durch man⸗lassenheit der großen Of⸗ nigfaltgen Jammer, und fenbarung; indessen bleibt
kommen in den Friedens⸗ port, und ruhn in ihrer Kammer; GOtt nimmt sie nach dem Lauf in sei⸗ nen Armen auf; unds Wai⸗ zenkorn wird in sein Beet auf Hoffnung schoͤner Frucht gesäͤt.
2. Wie seid ihr doch so wohl gereist; gelobt sein euxe Schritte, du allbereits befreiter Geist, du jetzt ver⸗ laßne Huͤtte! Dir naͤhrt
das Pilgerkleid in heiliger Verwahrung. Wie ist das Gluͤck so groß in IEsu Arm und Schooß! Die Liebe fuͤhr uns gleiche Bahn, so tief hinab, so hoch hinan.
Nicol. Ludw. Gr. v. Zinzendorf.
Mel. Es ist das Heil uns kommen her.
10⁵ 7. + HOnn
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