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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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880 Christlich

es Leben.

Von vornen laͤßt sich GoOtt nicht sehn, doch letzt wird ers aufdecken, wie er nach seinem Vater⸗

rath mich treu und wohl gefuͤhret hat: dies sei mein Glaubensanker.

Lampertus Gedicke.

XXVI. Christliches Leben.

Mel. Es kostet viel, ein Christ zu sein. *Vs ist nicht 1050. E schwer/ ein Christ zu sein und nach dem Sinn des reinen Gei⸗ stes leben; zwar der Na⸗ tur geht es gar sauer ein, sich immerdar in Christi Tod zu geben; doch fuͤhrt die Gnade selbst zu aller Zeit den schweren Streit.

2. Du darfst ja nur ein Kindlein sein, du darfst ja nur die leichte Liebe uͤben. O bloͤder Geist/ schau doch, wie gut ers mein; das kleinste Kind kann ja die Mutter lieben. Drum fuͤrchte dich nur ferner nicht so sehr: es ist nicht schwer.

3. Dein Vater fordert nur das Herz, daß er es selbst mit reiner Gnade fuͤlle. Der fromme GOtt macht dir gar keinen Schmerz; die Unlust schafft in dir dein eigner Wille; drum uͤbergieb ihn willig in den Tod, so hats nicht

oth.

4. Wirf nur getrost den Kummer hin, der nur dein Herz vergeblich schwaͤcht und plaget; erwecke nur zum Glauben deinen Sinn, wenn Furcht und Weh dein

schwaches Herze naget;

sprich: Vater, schau mein Elend gnaͤdig an! so ists gethan.

5. Besitz dein Herze in Geduld, wenn du nicht gleich des Vaters Huͤlfe merkest. Versiehst dus oft und fehlst aus eigner Schuld, so siehe nur, daß du dein Herze staͤrkest: so werds freut⸗ mit seiner Huͤlf erfreut zu seiner Zeit. 6. Laß nur dein Herz im Glauben ruhn, wenn dich wird Nacht und Fin⸗ sterniß bedecken; dein Va⸗ ter wird nichts Schlimmes mit dir thun; vor keinem Sturm und Wind darfst du erschrecken. Ja siehst du endlich ferner keine Spur, so glaube nur.

7. So wird dein Licht aus Nacht entstehn, und wirst dein Heil mit groͤß⸗ rer Klarheit schauen; was du geglaubt, wirst du dann vor dir sehn, drun darfst du nur dem frommen Va⸗ ter trauen. O Seele, sieh doch, wie ein wahrer Christ so selig ist. 0

8. Auf,/ auf, mein Geist, was saͤumest du, dich dei⸗ nem GOtt ganz kindlich zu ergeben? Geh ein, mein Herz, geneuß die suͤße Ruh; im Friede sollst du vor dem Vater schwe⸗ ben. Die Sorg und Lasf wiv

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