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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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Selassenheit.

XXV. Gelassenheit.

Mel. Alle Alenschen müssen sterben. 1048 Wa

truͤbst du dich, mein Herze, war⸗ um graͤmst du dich in mir? Sage, was fuͤr Noth dich schmerze, warum ist kein Muth bei dir? Was fuͤr Ungluͤck hat dich trof⸗ fen, und wo bleibt dein freudig Hoffen? Wo ist deine Zuversicht, die zu GOtt sonst war gericht? 2. Denke nicht, du seist verlassen und GOtt achte veiner nicht. Sein Haͤn⸗ de, die dich fassen, und sein gnaͤdig Angesicht ha⸗ ben Acht auf deine Trit⸗ te, deine Thraͤnen, deine Schritte; alle Truͤbsal, die dich quaͤlt, wird ge⸗ nau von GoOtt gezaͤhlt. 3. Geht dirs nicht nach deinem Willen: ei so gehts nach GOttes Rath; der wird doch sein Wort er⸗

5. Steckst du jetzund noch in Noͤthen, weißest nicht wo aus noch ein; will dich Angst und Schrek⸗ ken toͤdten, lebest du in Furcht und schet wegen dessen, was ge chehen, daß du es sehr oft versehen, nicht gelebt, wie du ge⸗ sollt, nicht gethan, was Gott gewollt:

6. Ei so komm und brin⸗ ge Reue, komm, und beich⸗ te deine Schuld; bitte, daß dirs GOtt verzeihe, suche seine Gnad und Huld; unterwirf dich sei⸗ nen Schlaͤgen: so wird sich sein Zuͤrnen legen, und nach vielem haͤrten Draͤun wird GOtt wie⸗ der gnaͤdig sein.

7. Er wird alle deine Sachen, alles/ was dich vor betruͤbt, wieder wissen ut zu machen; denn er schläget, die er liebt; er verletzt und wirft darnie⸗

fuͤllen, das er zugesaget hat: daß er die, so ihm ver⸗

der, er erheht und hetlet wieder: Thraͤnen, Anast

trauen und auf seine Guͤte und bitter Leid wandelt schauen, die auf seinen er in Froͤhlichkeit.

Wegen gehn, nicht will 8. Drum befiehl ihm lassen huͤlflos stehn. deine Wege: wirf den Kum⸗

4. Ei so laß den Kum⸗mer ganz auf ihn, traue mer fahren, der die Scele seiner Vaterpflege, laß dein nur beschwert: denke, was Seufzen zu ihm fliehn; von vielen Jahren dir rufe, weine, bete, singe, schon Eutes widerfaͤhrt; bis es ihm zu Herzen drin⸗ und viel Ungluͤck ist berege: laß nicht ab, zu ihm gangen, wie viel Trost flehn, bis dir Huͤlfe

du empfangen! und was dir wird geschehen. oft Leid gebracht, hat GOtt 9. Syrich: O mein alles gut gemacht. Gott, schau mich Wüahnn schau

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