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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom geistlichen Kampf.

Rein, ich trau ihm sicher⸗

ich.

4. Wenn ich seinem Reich nachtrachte, wenn ich durch Gerechtigkeit finde meine Seligkeit, wenn ich Geld und Gut ver⸗ achte, segnet mein GOtt fruͤh und spat Wort und Werke, Rath und That.

5. Ei so mag der andre! Morgen bleiben! Was noch kuͤuftig ist, irrt mich nicht, ich bin ein Christ;

XVIII. 32 4650455 0 e eedwen,

101 laßt

euch wiederfinden, wie im

ersten Christenthum, die

nichts koͤnnte uͤberwinden: seht nur an ihr Marter⸗ thum, wie in Lieb sie gluͤhen, wie sie Feuer spruͤhen, daß sich vor der

Sterbenslust selbst der Sa⸗

tan fuͤrchten mußt.

2. In Gefahren uner⸗ schrocken, und von Luͤsten unberuͤhrt, die aufs Eitle konnten locken, war man damals: die Begierd gin nur nach dem Himmel, fern aus dem Getuͤmmel war erhoben das Gemuͤth/ achtete, was zeitlich, nit.

3. Alle Ding nach ih⸗ rem Wesen, und nicht nach der Meinung, da wurden gruͤndlich abgemessen, das Urtheil im Licht geschah; in Ungluͤck gluͤckselig wa⸗ ren sie und froͤhlich, fern von Menschenselaverei und von ihren Banden frei.

ich laß meinen GOtt

versorgen alles, weil doch

aller Zeit ihre Sorge schon bereit.

6. GOtt Lob, der mein Herz erfreuet, daß ich glaͤu⸗ he festiglich, GOtt, mein Vater, sorgt fuͤr mich. GOtt Lob, der den Trost er⸗ neuet, daß ich weiß: GOtt liebet mich, GOtt ver⸗ sorgt mich ewiglich.

Job Olearius.

Vom geistlichen Kampf.

4. Ganz großmuͤthig sie verlachten, was die Welt fuͤr Vortheil haͤlt und wo⸗ nach die meisten trachten, es mocht sein Ehr, Wol⸗ lust, Geld. Furcht war nicht in ihnen, auf die Kampfschaubuͤhnen spran⸗ gen sie mit Freudigkeit, hiel⸗ ten mit den Thieren Streit.

5. O daß ich, wie diese waren, mich befaͤnd auch in dem Stand! Laß mich doch im Grund erfahren dein huͤlfreiche, starke Hand/ mein GOtt, recht leben⸗ dig! Gieb, daß ich be⸗ staͤndig bis in Tod durch deine Kraft uͤbe gute Rit⸗ terschaft!

6. Ohne dich bin ich

nicht tuͤchtig, irgend etwas Guts zu thun, und dazu was, das so wichtig; es thut blos auf dir beruhn. HErr, HErr, meine Hoff⸗ nung, halte dein Verhei⸗ hung, hilf mir, daß ich als ein Held mit der Tu⸗ gend werd vermaͤhlt!

7. Gieb⸗

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9. Jchl die Hefeh; muß sein Lahtochü Ran sschte Ws seis l laden mußt ehn am A Lapm, d Kbehze kan

10. Ei. standhoftj Rpfer hrh Hoch kecht un juet Mut deh Wd ihm hatd Hede Und die Hrutt.

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