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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
855
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von der göttlichen vorsehung. 855

Loos in der Auserwaͤhlten

4. Mag es doch indessen hier wunderlich mit mir

ergehen, dennoch bleib ich

stets an dir, dennoch will ich feste stehen; ich muß trotz sei aller Pein, den⸗ noch, dennoch selig sein.

Benjamin Schmolk.

Mel. Nun danket alle GOtt.

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* GOtt ist 1009. Gundbleibt getreu! sein Herze bricht von Lieben, pflegt er gleich oftermals die Seinen zu betruͤben; er pruͤfet durch das Kreuz, wie rein der Glaube sei, wie standhaft die Geduld. GOtt ist und bleibt getreu.

2. GOtt ist und bleibt getreu! er hilft ja selber tragen, was er uns auf⸗ gelegt, die Last der schwe ren Plagen; er braucht die Ruthe oft, und bleibet doch dabei ein Vater, der uns liebt: GOtt ist und bleibt

getreu.

3. GOtt ist und bleibt getreu! er weiß, was wir vermoͤgen, er pfleget nie zu viel den Schwachen aufzulegen; er macht sein Israel von Last und Ban den frei, wenn große Noth entsteht: GOtt ist und bleibt getreu.

4. GOtt ist und bleibt getreu! er troͤstet nach dem Weinen, er laͤßt nach truͤ⸗ ber Nacht die Freuden sonne scheinen; der Sturm, der Kreuzessturm geht

augenblicks vorbei; sei, Seele, nur getrost: GOtt ist und bleibt getreu.

5. GOtt ist und bleibt getreu! und stillet dein Be⸗ gehren, er will dein Glau⸗ bensgold in Truͤbsalsglut bewaͤhren; nimm an von GOttes Hand den Kreuz⸗ kelch ohne Scheu, der Le⸗ bensbecher folgt: GOtt ist und bleibt getreu.

6. GOtt ist und bleibt getreu! Laß alle Wetter rachen, GoOi. wird der Truͤbsal doch ein solches Ende machen, daß alles Kreuz und Noth dir ewig nuͤtzlich sei. So liebt der Hoͤchũe dich: GOtt ist und bleibt getreu.

Mel. Ach! was soll ich Sünder machen.

*(Dollt ich 1010. meinem GOtt nicht trauen, der mich liebt so vaͤterlich, der so herzlich sorgt fuͤr mich? Sollt ich auf den Fels nicht bauen, der mir ewig bleibet fest, der die Seinen nicht verlaͤßt?

2. Er weiß alles, was mich druͤcket, mein Anlie⸗ gen, meine Noth, er steht mir bei bis in Tod; er weiß, was mein Herz er⸗ quicket; seine Lieb und Vatertreu bleibt mir ewig immer neu.

3. Der die Voͤgel all ernaͤhret, der die Blumen, Laub und Gras kleidet schon ohn Unterlaß, der uns alles Guts bescheret, sollte der verlassen mich?

Nein⸗