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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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854 von der göttlichen Vorsehung.

XVII. Von der göttlichen Vorsehung.

Mel. Wwas Gott thut, das ist wohlgethan.

* NMuf GOtt 1007. Aunduucht auf meinen Rath will ich mein Gluͤcke bauen, und dem, der mich erschaffen hat, mit ganzer Seele trauen. Er, der die Welt allmaͤchtig haͤlt, wird mich in meinen Tagen als GOtt und Vater tragen.

2. Er sah von aller Ewigkeit, wie viel mir nuͤtzen wuͤrde, bestimmte meine Lebenszeit, mein Gluͤck und meine Buͤrde. Was zagt mein Herz? Ist auch ein Schmerz, der zu des Glaubens Ehre nicht zu besiegen waͤre?

3. GOtt kennet, was mein Herz begehrt, und haͤtte, was ich bitte, mir gnaͤdig, eh ichs bat, ge⸗ waͤhrt, wenns seine Weis⸗ heit litte. Er sorgt fuͤr mich stets vaͤterlich. Nicht, was ich mir ersehe, sein Wille der geschehe.

4. Ist nicht ein unge⸗ stoͤrtes Gluͤck weit schwerer oft zu tragen, als selbst das widrige Geschick, bei dessen Last wir klagen? Die groͤßte Noth hebt doch der Tod, und Ehre, Gluͤck und Habe verlaͤßt mich doch im Grabe.

Gesundheit, Ehre, Gluͤck und Pracht sind nicht das Gluͤck der Seelen. Wer GOttes Rath vor Augen hat, dem wird ein gut Ge⸗ wissen die Truͤbsal auch versuͤßen.

6. Was ist des Lebens everschwin wie bald ist ie verschwunden! Was ist das Leiden dieser Zeit? wie bald ists uͤberwunden! Hofft auf den HErrn, er hilft uns gern; seid froͤh⸗ lich, ihr Gerechten, der HErr hilft seinen Knechten.

Christian Fürchtegott Gellert.

Mel. Meinen JEsum laß ich nicht.

* ennoch ich stets an dir, wenn mir alles gleich zuwider. Kei⸗ ne Truͤbsal druͤckt in mir die gefaßte Hoffnung nie⸗ der, daß/ wenn alles bricht und faͤllt, dennoch deine Hand mich haͤlt.

2. Leite mich nach dei⸗ nem Rath, der wohl wun⸗ derlich geschiehet; aber end⸗ lich in der That auf die schoͤnste Wohlfahrt siehet. Denn du fuͤhrst es wohl hinaus, sieht es gleich ver kehret aus.

3. Nimm mich dort mit Ehren an, wenn ich gnug gekaͤmpfet habe; fuͤhre mich

5. An dem, was wahr⸗ haft gluͤcklich macht, laͤßt

GOtt es keinem re zeige

die Lebensbahn, zu dem Himmel aus dem Grabe; mir das

Loos

1000

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