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vom geistlichen
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7. Gieb, daß ich mit Geisteswaffen kaͤmpf in IEsu Loͤwenstark, und hier niemals moͤge schlafen, daß mir dieses große Werk
durch dich mög gelingen,
und ich tapfer ringen, daß ich in die Luft nicht streich, sondern bald das Ziel erreich.
Es duͤrft wieder da⸗ zu kommen, das des Fein⸗ des tolle Wuth zu der Schlachtbank deine From— nien fuͤhrte und vergdß ihr Blut: nach gemeiner Sage große Truͤbsalstage werden kommen uns zu Haus und noch ein sehr . Strauß.
9. n d kommen erst die Hefen; denn das Maß muß sein erfuͤllt und das
Letzt noch uͤbertreffen, wenn
man sieht auf Christi Bild,
was sein Kirch im Anfang
leiden mußt beim Eingang: denn am Abend starb das Lamm, das doch fruͤh ans Kreuze kam.
10. Ei wohlan, nur fein standhaftig, o ihr Bruͤder, tapfer drauf! Lasset uns doch recht herzhaftig fol⸗ gen jener Zeugen Hauf! Nur den Leib beruͤhret, was ihm so gebuͤhret; er hats Leiden wohl verdient, und die Seel darunter gruͤnt.
11. Fort, weg mit dem Sinn der Griechen, denen Kreuz ein Thorheit ist! O laßt uns zuruͤck nicht kriechen, wenn ans Kreuz soll JEsus Christ! Steht in IEsu Namen, wenn
der Schlangen Samen sich dem Glauben wider⸗ setzt und das Schlaͤcht⸗ schwert auf uns wetzt.
12. Gebt euch in das Leiden wacker! Mit dem Blu it der Maͤrtyrer wird geduͤngt der Kirchenacker; diese Fettigkeit treibt sehr und macht staͤrk ausspros⸗ sen, wenn mit wird ve⸗ gossen; o dann traͤgt er reichlich Frucht, eine schone Gartenzucht.
13. Schwaͤngre vor, o güldner Regen/ uns, dein duͤrres Erb un id Erd! de wir dir getren sein moͤgen, und nicht achten Feur und Schwert, als in Lie⸗ be trunken und in dir ver⸗ sunken! Mach dein Kirch an Glauben reich, daß das End dem Anfang gleich!
Mel. Zion klagt mit
Angst und Schmerzen. 0 4 Treuer Hir⸗ . +te deiner 0120 deiner Glieder sarker Schutz, sieh doch, wie die Asch und Erde, großer GOtt, mit Grimm und Trutz tobt und wuͤ⸗
thet wider dich, und ver⸗ mißt sich freventlich, deine Kirche zu zerstoͤren, und dein Erbtheil zu verheeren. 2. Du, HeErr, bist ja unser Koͤnig, wir sind dein mit Leib und Seel: Men⸗ schen⸗Huͤlf ist hier Ju we⸗ nig, wo nicht du, Imma⸗ nuel, zu der Deinen Ret⸗ tung wachst, und dich selbft zu Felde machst, fuͤr dein wahres Wort zu Rdh


