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vom Haus stand.
deine Vater⸗Treue bleibt bei ihnen taͤglich neue. 4. Sollt ich nicht fuͤr solche Guͤte immer dir verpflichtet sein, und mit dankbarem Gemuͤthe sol⸗ chen Gluͤcks⸗ und Se⸗ gens⸗Schein ruͤhmen, und vor jedermann deine Wohl⸗ that zeigen an? ach so muͤßt ich ganz vermessen GOttes, meines Heils, ver⸗ gessen.
5. Sammlen andre gro⸗ ße Schaͤtze, daß ihr Haus in solchem Heil sich an Geld und Gut ergdtze, so bist du mein einzig Theil. Bleib auch mei⸗ ner Kinder GoOtt, lasse sie in keiner Noth und in keinem Kreuz verderben, bis sie endlich selig sterben. 6. Schuͤtze sie vor bo⸗ sen Leuten und vor der Verfuͤhrer Schaar, daß ihr Fuß nicht moͤge glei⸗ ten; laß sie ihre Lebens⸗ Jahr in der Tugend brin⸗ gen zu, bis du sie, wie mich, zur Ruh wirst ins kuͤhle Grab versenken, und die Seligkeit uns schenken.
7. Koͤnnen sie in diesem Leben hier, und wo es dir gefaͤllt, was zu deinen Ehren geben, so laß in der ganzen Welt ihnen, wo sie immer gehn, deine Furcht vor Augen stehn, daß sie dich im Thun und Lassen stets in ihre Herzen fassen.
8. Lasse sie auch meinen Feinden nicht zum Hohn, o lieber GOtt, werden, noch auch meinen Freun⸗
den eine Last, wenn eine Noth und ein Unfall sie be⸗ trifft; wehre selbsten allem Gift, daß die Feind nicht ihrer lachen, und ihr Un⸗ gluͤck groͤßer machen.
9. Endlich wenn die Jahr verflossen, daß sie diese Lebens⸗Zeit haben ehrlich hier genossen, und sie in die Ewigkeit sollen ihren Eintritt thun, so laß alle Schmerzen ruhn, und laß sie in ihrem Sterben glaubensvoll den Himmel erben.
10. Goͤnne mir die gro⸗ ßen Freuden, daß am lie⸗ ben juͤngsten Tag, nach so vielem Kreuz und Lei⸗ den, ich mit Jauchzen sa⸗ gen mag: liebster Vater, ich bin hier, und die Kin⸗ der, die du mir hast in jener Welt bescheret. E⸗ wig sei dein Nam geehret.
Joh. Ludw. Schlosser.
Mel. Wie schön leuchtet der Morgenstern.
** ie schön 1003. Woas doch, HErr IEsu Christ, im Stande, da dein Se⸗ gen ist, im Stande heil⸗ ger Ehe! Wie steigt und neigt sich deine Gab und alles Gut so mild herab aus beiner heilgen Hoͤhe, wenn sich an dich fleißig halten Jung und Alten, die im Orden eines Lebens
einig worden.
2. Wenn Mann und Weib sich wohl begehn, und unverruͤckt beisammen siehn im Bande reiner Trell⸗
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