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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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849
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und gluͤcklich ausgefuͤhret. Was man in GOttes Na⸗ men thut, ist allenthalben recht und gut, und kann uns auch gedeihen.

2. GOtt ists, der das schafft, wa. Gutes zu vollbringen. Er giebt uns Segen⸗ Muth und Kraft, und laͤßt das Werk ge lingen, daß uns ein reicher Zug entsteht, und dergestalt zur Nah⸗ rung geht, daß wir Ver⸗ 9r 36 haben.

3. Wer erst nach GOt⸗ tes Reiche tracht, und bleibt auf seinen Wegen, der wird gar leichtlich reich gemacht durch GOttes milden Segen; da wird der Fromme voll und satt daß er von seiner Arbeit hat, auch Armen Brod zu geben.

4. GOtt ist der From⸗ men Schild und Lohn, er kroͤnet sie mit Gnaden; der boͤsen Welt ihr Neid und Hohn kann ihnen gar nicht schaden. GOtt dek⸗ ket sie mit seiner Hand, er segnet ihre Stadt, ihr Land, und fuͤllet sie mit Freuden.

5. Drum komm, HErr IEsu, staͤrke mich, hilf mir in meinen Werken; laß du mit deiner Gnade dich bei meiner Arbeit mer⸗ ken. Gieb dein Gedeihen selbst dazu/ daß ich in al⸗ lem, was ich thu, ererbe deinen Segen.

6. Regiere mich durch deinen Geist, den Muͤ⸗ ßiggang zu meiden, daß

das, was du mich schaffen heißt, gescheh mit lauter Freuden; auf daß ich dir mit aller Teu auf dein Gebot gehorsam siel und 39. 9 Naͤchsten liebe. 7. Nun, IEsu, komm und bleib bei n.ir; die Werke meiner Haͤnde be⸗ fehl ich, liebster Heiland, dir; hilf, daß ich sie vol⸗ lende zu deines Namens Herrlichteit, und gieb, daß ich zur Abendzeit erwuͤnsch⸗ ten Lohn empfange. Sal. Liscov.

Mel. Freu dich sehr, o meine ZSeele.

Sgedoch 10 2 fuͤr mei⸗ ne Kinder, Vater, Hleie dich ihrer an; ob sie gleich vor dir sind Suͤnder, sind sie dir doch zugethan, u 3111 durch deines Sohnes Blut gleichwohl dein erworbnes Gut, darum wirst du sie aus Gnaden wohl beschuͤz⸗ zen und berathen.

2. Sie sind dir von Kindes-Beinen und von ihrer ersten Stund zuge⸗ worfen als die Deinen, und durch deinen Gna⸗ den⸗Bund hast du sie in ihrer Tauf vaͤterlich ge⸗ nommen auf, daß sie, wenn sie sollten sterben, waͤren deines Reiches Erben.

3. Du hast sie bisher ernaͤhret, und so manchem Ungluͤcks-Fall mehr als vaͤterlich gewehret, der sie hier und uͤberall 1016 leichtlich umgestuͤrzt ja 8 65 abgekürzt; aber

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