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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Glauben.

Beifall thut es nicht: es muß Herz und Gemuͤthe durchaus zu GOtt gerich⸗ tet sein und gruͤnden sich auf ihn allein, ohn Wan⸗ ken und ohn Zweifel.

2. Wer sein Herz also staͤrkt und steift im voͤlli⸗ gen Vertrauen, und IE⸗ sum Christum recht ergreift, auf sein Verdienst kann bauen: der hat des Glau⸗ bens rechte Art und kann zur seligen Hinfahrt sich schicken ohne Grauen.

3. Das aber ist kein Men⸗ schenwerk, GOtt muß es uns gewaͤhren; drum bitt, daß er den Glauben staͤrk und in dir woll vermehren. Laß aber auch des Glau⸗ bens Schein in guten Wer⸗ ken an dir sein; sonst ist dein Glauben eitel.

4. Es ist ein schaͤndlich boͤser Wahn, des Glaubens sich nur ruͤhmen, und ge⸗ hen auf der Suͤnder Bahn, das Christen nicht kann zie⸗ men. Wer das thut, der soll wissen frei, daß sein Glaub nur sei Heuchelei und werd zur Hoͤll ihn bringen.

5. Drum lasse sich ein frommer Christ mit Ernst sein angelegen, daß er auf⸗ richtig jeder Frist sich halt in GOttes Wegen, daß sein Glaub ohne Heuche lei vor GOtt dem HErrn rechtschaffen sei und vor dem Naͤchsten leuchte.

Mel. O daß ich lau⸗ send Zungen hätte.

992 Gengubigen

Gedanken, ins weite Feld der Ewigkeit; erhebt euch uͤber alle Schranken der alten und der neuen Zeit: erwaͤgt, daß GOtt die Liehe sei, die ewig alt und ewig neu.

2. Der Grund der Welt war nicht geleget, der Him⸗ mel war noch nicht ge⸗ macht, so hat GOtt schon den Trieb geheget, der mir das Beste zugedacht; da ich noch nicht geschaffen war, da reicht er mir schon Gna⸗ de dar.

3. Sein Rathschluß war, ich sollte leben durch sei⸗ nen eingebornen Sohn; den wollt er mir zum Mitt⸗ ler geben, den macht er mir zum Gnadenthron: in dessen Blute sollt ich rein, geheiliget und selig sein.

4. O Wunderliebe, die mich waͤhlte vor allem An⸗ beginn der Welt, und mich zu ihren Kindern zaͤhlte, fuͤr welche sie das Reich be stellt. O Vaterhand, o Gnadentrieb, der mich ins Buch des Lebens schrieb.

5. Wie wohl ist mir, wenn mein Gemuͤthe hin⸗ auf zu dieser Quelle steigt, von welcher sich ein Strom der Guͤte zu mir durch alle Zeiten neigt, daß jeder Tag sein Zeugniß giebt: GOtt hat mich je und je geliebt.

6. Wer bin ich unter Millionen der Kreaturen seiner Macht, die in der Hoͤh und Tiefe wohnen, daß er mich bis hieher ge bracht! Ich bin ja nur ein duͤrres Blatt, ein Staub,

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