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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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837
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von der Busze.

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begangen wider dich, ver⸗ bur mir alles gnaͤdiglich urch deine große Guͤte.

2. Durch deiner All⸗ macht Meisterthat nimm von mir, was mich quaͤ⸗ let; durch deine Weisheit schaffe Rath, worinnen mirs sonst fehlet; gieb Willen, Mittel, Kraͤft und Staͤrk, daß ich mit dir all meine Werk anfange und vollende.

3. O JEsu Christe, der du hast am Kreuze fuͤr mich Armen getragen aller Suͤnden Last, wollst mei⸗ ner dich erbarmen. O wah⸗ rer GOtt, o Davids Sohn/ erbarm dich mein und mein verschon; sieh an mein klaͤglich Rufen.

4. Laß deiner Wunden theures Blut, dein Todes⸗ vein und Sterben mir kommen kraͤftiglich zu Gut, daß ich nicht muͤß verder⸗ ben. Bitt du den Vater, daß er mir im Zorn nicht lohne nach Gebuͤhr, wie ich es hab verschuldet.

5. O heilger Geist, du wahres Licht, Regierer der Gedanken, wenn mich die Süuündenlust anficht, laß mich von dir nicht wan⸗ ken. Verleih, daß nun noch nimmermehr Begierd nach Reichthum oder Ehr in meinem Herzen herrsche.

6. Und wenn mein Stuͤnd⸗ lein kommen ist, so hilf mir treulich kaͤmpfen, daß ich des Satans Trutz und List durch Chrißi Sieg moͤg daͤmpfen; auf daß mir Krankheit, Angst und

Noth, und dann der letzte

Feind, der Tod, nur sei

die Thuͤr zum Leben. David Denicke.

In 39 nge vech inge recht, 989. RyennGSOr⸗ tes Gnade dich nun zie⸗ het und bekehrt, daß dein Geist sich recht entlade von der Last, die ihn beschwert.

2. Ringe, denn die Pfort ist enge, und der Lebens⸗ weg ist schmal: hier bleibt alles im Gedraͤnge, was nicht zielt zum Him̃elssaal.

3. Kaͤmpfe bis aufs Blut und Leben, dring hinein in GOttes Reich; will der Satan widerstre⸗ ben, werde weder matt noch weich.

4. Ringe, daß dein Ei⸗ fer gluͤhe und die erste Liebe dich von der ganzen Welt abziehe; halbe Liebe haͤlt nicht Stich.

5. Ringe mit Gebet und Schreien, halte damit feurig an; laß dich keine Zeit gereuen, waͤrs auch Tag und Nacht gethan.

6. Hast du dann die Perl errungen, denke ja nicht, daß du nun alles Boͤse yast bezwungen, das uns Schaden pflegt zerthun.

7. Nimm mit Furcht ja deiner Seele, deines Heils mit Zittern wahr: hier in dieser Leibeshoͤhle schwebst du taͤglich in Gefahr.

8. Halt ja deine Krone feste; halte maͤnnlich, was du hast. Recht beharren ist das beste: Ruͤckfall ist ein boͤser Gast.

9. Laß