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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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Bernbard Garte.

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2. GOit Ul ufs neue geba, sonst miemad denn haͤtt ih e nicht, wi ons Trost ung

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das elfat und gieht sh Ppfer hin; L noch in Rst Noth und Lu 1, so weichnch on mity delh icht bi M Glüc in de üt

*

vom Worte Gottes.

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ser neuen Woche soll nur in deinem Namen bluͤhn. Ach laß mich nicht am Suͤndenjoche mit meinem

Fleisch und Blute ziehn.

Gieb deinen Geist, der mich regier, und nur nach deinem Willen fuͤhr.

5. Soll ich mein Brod mit Kummer essen, so laß es doch gesegnet sein; und was du sonsten zugemessen, das richte mir zum Besten ein. Ich bitte keinen Ueberfluß, nur was ich noͤthia haben muß.

6. So thue nun, mein GOtt, das Deine, und laß mich auch das Meine thun: behuͤte beides Groß und Kleine, daß sie auf deiner Huld beruhn, und daß ein jedes diesen Tag mit dir vergnuͤgt beschlie⸗ ßen mag. Benj. Schmolk. Klel. Erschienen ist der

herrlich Tag. 975 8 Ott Lob,

*. der Sonn⸗ tag kommit herbei, die Wo

che wird nun wieder neu.

Heut hat mein GOtt das Licht gemacht, mein Heil hat mir das Leben bracht. Hallelujah.

2. Das ist der Tag, da IEsus Christ vom Tod fuͤr mich erstanden ist, und schenkt mir die Gerechtig keit, Trost, Leben, Heil und Seligkeit. Hallelujah.

3. Das ist der rechte Sonnen-Tag, da man sich nicht gnug freuen mag, da wir mit GOtt versoͤhnet sind, daß nun ein

Christ heißt GOttes Kind. Hallelujah.

4. Mein GOtt, laß mir dein Lebenswort; fuͤhr mich zur Himmels Ehrenpfort; laß mich hier leben heilig⸗ lich und dir lobsingen ewig⸗ lich. Hallelujah.

Johann Olearius.

mel. GoOtt des Bim⸗ mels und der Erden. 976 Hroßer GOtt

von alten Zeiten, dessen Hand die Welt regiert, dessen Treu auf allen Seiten mich von Jugend auf gefuͤhrt: heute weckt des Tages Lauf mich zu lauter Andacht auf.

2. Ach wie lieb ich diese Stunden, denn sie sind des Herren Fest, das mit so viel Trost verbunden, da mein GOtt mich ru⸗ hen laͤßt, und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.

3. Doch das bloße Muͤ⸗ ßiggehen und der Kloider leere Pracht werden schlecht bei GOtt bestehen, der das Eitle wenig acht. HErr, ich bringe was ich kann, nimm du nur mich selber an.

4. Habe Dank fuͤr die⸗ sen Morgen, der mir Zeit zum Guten schenkt; das sind unsre besten Sorgen, wenn der Mensch an GOtt gedenkt und von Herzen bet't und singt, daß es durch die Wolken dringt.

5. Mas ist schͤͤner, als GOtt dienen? was ist suͤ⸗ ßer, als sein Wort? da wir sammlen, wie die Bie⸗ nen,