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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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vom Worte Gottes.

keinem Pflaͤnzchen deiner An den Himmelsbalsam fehlen; erquickt durch ihn laß jedes bluͤhn und in der

Zukunft Tagen dir Frucht.

und Samen tragen.

2. Dein Wort ist, HErr, ein Flammenschwert, ein Keil, der Felsen spaltet, ein Feuer, das im Herzen zehrt und Mark und Bein durchschaltet. O laß dein Wort noch fort und fort der Suͤnde Macht zer⸗ scheitern und alle Herzen aͤutern!

3. Dein Wort ist uns der Wunderstern fuͤr un⸗ sre Pilgerreise. Es fuͤhrt auch Thoren hin zum Errn, und macht die Einfalt weise. Dein Him⸗ nelslicht verloͤsch uns nicht, und leucht in jede Seele, daß keine dich verfehle.

4. Ich suchte Trost und sand ihn nicht: da ward das Wort der Gnade mein Labsal, meine Zuversiche, die Fackel meiner Pfade. Sie zeigte mir den Weg zu dir, und leuchtet mei⸗ nen Schritten bis zu den ewgen Huͤtten.

5. Nun halt ich mich mit festem Sinn zu dir, dem sichern Horte: wo wendet ich mich anders hin? HErr, du hast Lebenswor⸗ te. Noch hoͤr ich dein Komm, du list mein! das rief mir nicht verge bens, ein Wort des ewgen Lebens.

weich es uns aus Geifi und Mund und nie von unserm Samen. Laß im⸗ merfort dein helles Wort in allen Lebenszeiten uns troͤsten, warnen, leiten. 7. O sende bald von Ort zu Ort den Durst nach deinen Lehren, den Hunger aus, dein Lebens⸗ wort und deinen Geist zu hoͤren; und send ein Heer von Meer zu Meer, der Herzen Durst zu stillen, und dir dein Reich zu fuͤllen.

Karl Bernhard Garve.

Mel wer nur den lie⸗ ben GOit läßt walten. 0*Vin neuer Tag, 974. E ein neues Leben geht mit der neuen Woche an: GoOtt will mir heut aufs neue geben, was mir sonst niemand geben kann; denn haͤtt ich seine Gnade nicht, wer Bich mir sonst Trost und icht.

2. Ich gruͤße diesen lie⸗ ben Morgen, und kuͤsse GOttes Vater-Hand, die diese Nacht so manche Sorgen in Gnaden von mir abgewandt. Ach HErr, wer bin ich Armer doch? Du sorgst fuͤr mich, ich lebe noch.

3. Nun das erkennet meine Seele, und giebt sich selbst zum Opfer hin; doch weil ich noch in dieser Hoͤhle mit Noth und Tod

6. Auf immier gilt dein Segensbund: dein Wort ist Ja und Amen. Nie

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umgeben bin, so weich auch heute nicht von mir, denn meine Huͤlfe steht bei dir. 4. Mein Gluͤck in die⸗ ser

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* 975. Ig kommtt che Mde Helk hak'! Lscht geme ut Mir N Hallchoch,

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