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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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machen Durstge freudetrun⸗ ken, und heilen Suͤnd⸗ und Höͤllenschmerz;

4. Verzehren Stolz und Eigenliebe, und sondern ab, was unrein ist, und mehren jener Flamme Trie⸗ be, die nur den großen Ei⸗ nen kuͤßt.

5. Erwecke, laͤutre und vereine des ganzen Chri⸗ stenvolkes Schaar, und mach in deinem Gnaden⸗ scheine dein Heil noch je⸗ dem offenbar.

6. Du unerschoͤpfter Quell des Lebens, all⸗ maͤchtig starker Gottes⸗ hauch, dein Feuermeer stroͤm nicht vergebens; ach zuͤnd in unsern Herzen auch.

7. Schmelz alles, was

Zu Weihnachten.

Himmelsfunken so man⸗ ches kalte, todte Herz, und

IEsuchrist, Davids Sohn, dein Reich soll ewig waͤh⸗ ren, im Himmel ist dein Thron: bilf, daß allhier auf Erden den Menschen weit und breit dein Reich bekannt mog werden zur Seelen Seligkeit. ö 2. Von deinem Reich auch zeugen die Leut aus Morgenland, die Knie sie vor dir beugen, weil du ihnn bist bekannt. Der neu Stern auf dich weifet, dazu das goͤttlich Wort, drum man dich billig preiset, daß du bist unser Hort. Du bist ein großer Koͤnig, wie uns die Schrift vermeldt, doch achtesi du gar wenig vergaͤnglich Gut und Geld, prangst nicht auf theurem Rosse, traͤgst keine guͤldne Kron, sitzst

sich trennt, zusammen,/ und

baue deinen Tempel aus; h

laß leuchten ö Flammen durch deines Ba⸗

deine heilgen Hoh

nicht in steinernm Schloffe ier hast du Spott und

ohn. 4. Doch bist du schön ge⸗

ters ganzes Haus. zieret, dein Glanz erstreckt

8. Beleb, erleucht, er⸗ waͤrm, entflamme bald die ganze, weite Welt, und zeig dich jedem Voͤl⸗ kerstamme als Heiland, Friedefuͤrst und Held.

9. Dann toͤnen dir von Millionen der Liebe Ju⸗ bel⸗Harmonien, und alle, die auf Erden wohnen,

tigkeit. Frommen schuͤtzen durch

sich weit, dein Guͤt allzeit doch ffl

oriret um dein Gerech⸗ Du wollst die

dein Macht und Gewalt, daß sie im die Bosen stuͤrzen bald.

Frieden sitzen,

5. Du wollst dich mein

erbarmen, in dein Reich nimm mich auf; dein Guͤte

knien vor den Thron des schenk mir Armen und segne

Lammes hin. Johann Ludwig Fricker.

Mel. Herzlich thut mich d

meinen Lauf. Mein Fein⸗ den wollst du wehren, dem Teufel, Suͤnd und Tod,

verlangen.

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ler Ehren,

sie mich nicht verseh⸗

ten: rett mich aus aller Koͤnig al⸗Noth.

6. Du wollst in mir ent⸗ zuͤn⸗

I tig Hed He, W welch en dchübet hichl. nicht di Finssen

2. D

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