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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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Zu weihnachten.

Geburt des HErren dazu dient. Die wohl geborne Seele spuͤrt, daß sie ein ander Geist aus ihrem Ursprung ruͤhrt.

6. Kein Elend kann nun unser Herz besiegen: Im⸗ manuel ist bei uns in der Noth. Ich darf ja nur die Gnaͤdenquelle ruͤgen, so dient mir selbst das Elend und der Tod. Der Jammer haͤngt mir nur noch an, der mir in Chri⸗ do doch nicht schaͤdlich verden kann.

7. Die Suͤnde kann mich auch nicht mehr verdam⸗ men, dieweil sie seldst durch ihn verdammet ist. Was schaden nun der See⸗ len ihre Flammen, weil Christi Blut und Wasser in sie fließt? Immanuel loͤscht ihren Trieb: er laͤßt die Seele nicht, er hat sie viel zu lieb.

8. Ich habe nun ein ewig

Leben funden, viel Reich⸗ hum, Ehr und Wohllust schenkt er mir: ich bin mit ihm, er ist mit mir verbunden, den ich in mir nit Liebeswirkung spuͤr. Ich bin vergnuͤgt und ganz gestillt, weil mich der lau⸗ 5 Strom der Hernichkeit E u t.

9. Auf, auf, mein Geist, vergiß die Trauerlieder, rfreue dich in dieser Lie⸗ esmacht. Des Himmels Kraft und Glanz bestrahlt dich wieder, und der Ver⸗ lust ist voͤllig wiederbracht. O, ewig, ewig wohl ist mir, daß ich in Christo

nun ein Wohlgefallen spuͤr!

Christian Friedrich Richter.

Mel. Singen wir aus Herzensgrund.

* underba⸗ 938. WrerGa⸗ denthron, GOttes und

Marien Sohn; GOtt und Mensch, ein kleines Kind,

das man in der Krippen

findt; großer Held von Ewigkeit, dessen Macht und Herrlichkeit ruͤhmt die ganze Christenheit.

2. Du bist arm, und machst zugleich uns an Leib und Seele reich; du wirst klein, du großer GOtt, und machst Hoͤll und Tod zu Spott. Aller Welt wird offenbar, ja auch deiner Feinde Schaar, daß du, GOtt, bist wun⸗ derbar.

3. Laß mir deine Guͤt und Treu taͤglich werden immer neu; GOtt, mein GOtt, verlaß mich nicht, wenn mich Noth und Tod ansicht. Laß mich deine Herrlichkeit, deine Wun⸗ derguͤtigkeit schauen in der Ewigkeit Joh. Olearius.

Mel. Esus, meine Zuversicht.

2(Eine Heerde 939. E und ein Hirt! wie wird dann dir sein, o Erde, wenn sein Tag erscheinen wird? Freue dich, du kleine Heerde, mach dich auf und werde Licht: IEsus haͤlt, was er verspricht.

2. Huͤ⸗

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