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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vermischte geistliche Lieder.

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der Holl entlaufet, er euch sein Geist verleih.

Mel. Es woll uns GOtt genädig sein.

alle

9 24 5 Woe Weiz⸗

heit in der Welt bei uns hier kaum kann lallen, das

laͤßt GOtt aus dem Him⸗

melszelt in aller Welt er⸗ schallen, daß er alleine Koͤnig sei, hoch uͤber alle Goͤtter, groß, maͤchtig, freundlich, fromm und treu, der Frommen Schutz und Retter, ein Wesen, drei Personen.

2. GOtt, Vater, Sohn und heilger Geist heißt sein hochheilger Name; so kennt, so nennt, so ruͤhmt und preist ihn der gerechte Same, Gᷣott Abraham, GOtt Isaak, GoOtt Ja⸗ kob, den er liebet, HErr Zebaoth, der Nacht und Tag uns alle Gaben giebet, und Wunder thut alleine.

3. Der Vater hat von Ewigkeit den Sohn, sein Bild, gezeuget; der Sohn hat in der Fuͤll der Zeit im Fleische sich erzeiget. Der Geist geht ohne Zeit herfuͤr vom Vater und vom Sohne, mit beiden glei⸗ cher Ehr und Zier, gleich ewig, gleicher Krone und ungetheilter Staͤrke.

4. Sieh hier, mein Herz/ das ist dein Gut, dein Schatz, dem keiner glei⸗ chet; das ist dein Freund, der alles thut, was dir zum Heil gereichet; der dich ge⸗ baut nach seinem Bild,

fuͤr deine Schuld gebuͤßet, der dich mit wahrem Glauben fuͤllt/ und all dein Kreuz durchsuͤßet mit sei⸗ nem heilgen Worte.

5. Erhebe dich, steig ihm zu, und lern ihn recht erkennen; denn solch Erkenntniß bringt dir Ruh, und macht die Seele brennen in reiner Liebe, die uns naͤhrt zum ewgen Freudenleben, da, was all⸗ hier kein Ohr gehoͤrt, GOtt wird zu schauen geben den Augen seiner Kinder.

6. Weh aber dem ver⸗ stockten Heer, das sich hier selbst verblendet, GOtt von sich stoͤßt, und seine Ehr auf Kreaturen wen⸗ det! dem wird gewiß des Himimels Thuͤr einmal verschlossen bleiben; denn wer GOtt von sich treibt allhier, den wird er dort auch treiben von seinem heilgen Throne.

7. Ei nun, so gieb, du großer Held, GOtt Him⸗ mels und der Erden, daß alle Menschen in der Welt zu dir bekehret werden; erleuchte, was verblendet geht, bring wieder, was verirret; reiß aus, was uns im Wege steht, und frevent⸗ lich verwirret die Schwa⸗ chen in dem Glauben.

8. Auf daß wir also allzugleich zur Himmels⸗ pfoͤrten dringen, und der⸗ maleinst in deinem Reich ohn alles Ende singen, daß du alleine Koͤnig seist, hoch uͤber alle Goͤtter, GOtt, Vater, Sohn und heil⸗

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