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vermischte geistliche Lieder.
ersglut der Hoͤllen dort lei⸗ den ohne Ziel; man kann sichs kaum vorstellen, der Marter ist zu viel.
3. Zu viel sind alle Schmerzen, zu groß ist ihre Qual; doch faßts niemand zu Herzen, das sieht man überall. Wie wills zuletzt ablaufen; man lebt in Tag hinein, in Schlemmen,
ressen, Saufen; das End
ann nicht gut sein.
4. Gut kanns nicht sein bei denen, die in die Welt verliebt, und bloß danach sich sehnen, was sie fuͤr Lust ausgiebt, Hoffahrt, Fleisch, Augenluͤste zu ih⸗ rem Zweck gesetzt; ach daß doch mancher buͤßte dafuͤr/ das ihn ergoͤtzt!
5. Ergoͤtzst du dich an Dingen, o Mensch, ein Augeublick, die ewig Lei⸗ den bringen, und liebest deinen Strick, der dir das Leben raubet, dich toͤdtet und verkehrt? Kaum einer dieses glaubet, bis er es selbst erfaͤhrt.
6. Zu spaͤt ists, zu er⸗ fahren, was Hoͤll an Ewigkeit; ach willst dus darauf sparen? Thus nicht, heut ists noch Zeit; be⸗ kehre dich von Herzen, daß du der Qual ent⸗ gehst; denk, dann gilt es nicht Scherzen, wann du vorm Richter stehst,
7. Der dir das Urtheil faͤllet, das Leben rund ab⸗ spricht, zum Teufel dich
esellet, des ewgen Tods
ericht. O Zeter, ach, weh, Jammer, welch Heulen
wird da sein, wenn in die Marterkammer der Henker schleyyt hinein!
8. Dahin, wo keine Reue, kein Klagen helfen kann; die Marter geht aufs neue nach tausend Jahren an. Da ist kein Glied so kleine, das nicht sein Leiden hat, der Leib, der fuͤhlt das seine, die Seel auch fruͤh und spat. 9. In großer Furcht und Schrecken, in finstrer
lt Dunkelheit wird die Ver⸗
dammten decken Angst, Grauen, Traurigkeit; die Zaͤhne werden klappen vor Frost und großer Hitz, und werden blindlings tap⸗ pen nach einem frischen
Sitz.
10. Sie werden ewig fal⸗ len ins Loch, das keinen Grund, und auf einander prallen zusammen in dem Schlund, sich beißen, fres⸗ sen, plagen, sich fluchen, laͤstern stets, der Tod wird sie recht nagen ohn Ende. Seht, so geyts.
11. So geht es den Ver⸗
d fluchten in ihrem Hollen⸗
loch, den Schlemmern und Verruchten, ach glaubets, glaubets doch: wollt ihr dar⸗ an noch zweifeln? so wahr ists, so wahr GOtt; ihr fahret zu den Teufeln, wo ihr dies halt fuͤr Spott.
12. Wacht auf, und laßt euch rathen, thut Buß in diesem Nu; man warnet euch vor Schaden, kehrt euch zu JIEsu zu, daß, wie er euch erkaufet, auch mach von Suͤnden frei, und 9 er
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