Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
793
Einzelbild herunterladen

..

.

indachul Salan fan sn. nit de I danth⸗ Wen hid i⸗ gefunden.

su 1 b mfaset, it nir ninʒ mich afth in allen di Glald un t, daneh inket. Iüben A. ill ich i öschrein nadensang h bewahen himmalsit Mannys⸗ 16 Seile fl allen Eh Ole all, ihr Et⸗ in HEtt N mir; ach, Ind Juhtz sum leeh ih seihe Trel schleit mit ekeit, wenn tcht unge⸗ enden will

wil h ets Esum liche wilichset jet in Mset Wenn det nhucht, Red in Megestt, Tteu ul nmit stohn

Ml

bermischte geistliche Lieder.

793

Mel. Uun laßt uns den Leib begraben. 0 Non Adam 922. D her so lan⸗ ge Zeit war unser Fleisch vermaledeit, Seel und Geist bis in Tod ver⸗ wundt, am ganzen Men⸗

schen nichts gesund.

2. Uns hatt umfangen große Noth, uͤber uns berrschte Suͤnd und Tod; wir sunken in der Hoͤllen Grund, und war niemand, der helfen kunnt.

3. GOtt sab auf aller Menschen Staͤdt nach ei⸗ nem, der sein Willen thaͤt. Er sucht ein Mann nach seinem Muth fand aber nichts denn Fleisch und Blut.

4. Denn die rechtschaffne Heiligkeit, Wuͤrdigkeit und Gerechtigkeit hatten sie in Adam verlorn, aus wel⸗ chem sie waren geborn.

5. Als er so groß Siech⸗ thum erkannt, und keinen Arzt noch Helfer fand, dacht er an seine große Lieb, und wie sein Wort wahrhaftig blieb.

6. Sprach: Ich will Barmherzigkeit thun, fuͤr die Welt geben meinen Sohn, daß er ihr Arzt und Heiland sei, sie gesund mach und benedei.

7. Er schwur ein Eid dem Abraham, auch dem David von seinem Stamm, verhieß ihn zu geben den Sohn, und durch ihn der Welt Huͤlfe thun.

8. Er thais auch den

Propheten kund, und brei⸗ tets aus durch ihren Mund, davon Koͤnig und fromme Leut sein warteten vor lan⸗ ger Zeit.

9. Ob sie wohl, wie ihr Herz begehrt, des leiblich nicht wurden gewaͤhrt, doch hatten sie im GlaubenTrost, daß sie sollten werden erloͤst.

10. Da aber kam die rechte Zeit, von welcher Jakob prophezeiht, las er ihm eine Jungfrau aus, einm Mann vertraut von Davids Haus.

11. In der wirkt GOtt mit seiner Kraft, schuf vom Blut ihrer Jung⸗ fraͤuschaft das rein und be⸗ nedeite Kind, bei dem man Gnaͤd und Wahrbeit findt.

12. O Christe, benedeite Frucht, empfangen in Keuschheit und Zucht, gebe⸗ nedei und mach uns frei, sei unserHeil, Trost und Arznei.

Michgel Weihe

Mel. valet will ich dir geben.

0 ů acht auf, 2 5 92 2 ihr Men⸗ schenkinder, ach wachet, wacht recht auf! Wacht auf, ihr frechen Suͤnder, wach auf, du frecher Hauf! Willst du noch lange schla⸗ fen? Die Zeit fleucht wie ein Pfeil, wer seiner Seel will schaͤffen ihr ewig Heil, der eil.

2. Eil, wer da kann ent⸗ rinnen der schweren Hoͤl⸗ lenpein; hast du noch deine Sinnen, o Mensch, denk, was werd sein, die Feu⸗

34 ero⸗