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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vermischte gerstliche Lieder.

ger Geist, der Frommen

Schutz und Retter, ein

Wesen, drei Personen. Paul Gerhard.

Mel. Wer nur den lieben

GSOtt läßt walten.

Hilllein und 925. Adoch nicht ganz alleine bin ich in meiner Einsamkeit; denn wenn ich ganz verlassen scheine, vertreibt mir IE⸗ bm selbst die Zeit; ich in bei ihm und er bei mir, so kommt mir nich⸗ tes einsam fuͤr.

2. Komm ich zur Welt, man redt von Sachen, die nur auf Eitelkeit der ver⸗ da muß sich lassen der ver⸗ lachen, der etwas von dem Himmel spricht; drum wuͤnsch ich lieber ganz al⸗ lein, als bei der Welt ohn GoOtt zu sein.

3. Verkehrte koͤnnen leicht verkehren, wer greift Pech ohne Kleben an? Wie sollt ich denn dahin bad vere wo man GOtt bald vergessen kann? Ge⸗ sellschaft, die verdaͤchtig scheint, wird oftmals nach dem Fall beweint.

4. Zu dem kann sich ein Mensch verstellen, wer kann in aller Herzen sehn? Man sieht oft heimliche Gesellen, die sich nur nach dem Winde drehn, daß der, so voller Zucker war,

bald eine Schlange I4h sein.

gebar.

5. Drum kann mir nie⸗ mand hier verdenken, wenn ich in meiner Einsamkeit mich also suche zu be⸗ schraͤnken, daß GOtt al⸗ lein mein Herz erfreut. Die Welt ist voller Trug und List, wohl dem, der GOtt verbunden ist!

6. Ein Weltkind mag Gesellschaft suchen, ich lie⸗ be GOtt in stiller Ruh: und sollten mir die Neider fluchen, so schließ ich meine Kammer zu, und nehme GOtt mit mir hinein, so wird der Reid betrogen sein.

7. Mit GOtt red ich in seinem Worte, und durch sein Wort redt er mit mir; bet ich an einem stillen Orte, so findet er sich bald zu mir; brauch ich in mei⸗ nem Kreuze Rath, er ist, der mich getroͤstet hat.

8. Mach ich im Stillen meine Sachen, so hat er seine Hand bei mir; ich mag nun schlafen oder wachen, so stellt er mir sein Bildniß fuͤr; auch in den Traͤumen spielet er, als wenn ich wachend bei ihm waͤr. 9. Wer wollte denn nun nicht bekennen, daß ich stets in Gesellschaft bin? Und will die Welt mich einsam nennen, so thue sie es immerhin; gnug, daß bei mir, wenn ich allein, GOtt und viel tausend

Benfamin Schmolk.

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