786 bermischte geistliche Lieder. verstrick. Niemand weiß, Engelschaaren; darum man weiche Stunde, spricht froͤhlich singen mag: Heut
GOtt aus seinem Munde, die Welt wird gehn zu Grunde.
10. Solchs alles ist ver⸗ borgen in der Gottlosen Sinn. Das sieht man alle Morgen, wie laͤuft die Welt dahin, daß ste nur krieg das zeitlich Gut, das ewge sie vergessen thut; daran will niemand denken, thut Leib und Seel versenken; manch Christen thut es kraͤnken.
11. GOtt hat in seiner Hute all, die er hat er⸗ weckt, erkauft durch Christi Blute, am Kreuz hoch ausgestreckt, da er uns all erloͤset hat vom Teufel, Suͤnd und ewgen Tod, ist selbst fuͤr uns gestor⸗ ben, des Vaters Huld er⸗ worben, sonst waͤrn wir all verdorben.
12. Dies Lied sei jetzt gesungen zu Trost der Christenheit, den Alten und den Jungen; und dem sein Suͤnd ist leid, der bitte GOtt allzeit um Gnad, daß er nimmer in Suͤn⸗ den bad. Das helf uns GOtt allsammen, zu Lobe seinem Namen, durch IE⸗ sum Christum, Amen.
N. Müntzer.
Mel. Nun freut euch, liedben Christen gmein.
943. M68 Christenheit viel Gutes
widerfahren; aus Lieb hat er ihr zubereit viel tausend
ist der lieben Engel Tag, die uns gar wohl bewahren.
2. Sie lagern sich, wenn kommt die Noth, in Eil gefaßt sich machen, und reißen die, so fuͤrchten GOtt, aus ihrer Feinde Rachen; darum man froͤh⸗ lich singen mag: Heut ist der lieben Engel Tag, die immer fuͤr uns wachen.
3. Sie fuͤhren auf den Straßen wohl die Großen sammt den Kleinen, daß keiner Schaden leiden soll an Fuͤßen oder Beinen; darum man froͤhlich sin⸗ gen mag: Heut ist der lie⸗ ben Engel Tag, die uns mit Treuen meinen.
4. Solch Wohlthat de⸗ nen wird erzeigt, die nach dem HErcen fragen, die Engel ihnen sind geneigt, den Satan sie verjagen. Darum man froͤhlich sin⸗ gen mag: Heut ist der lie⸗ ben Engel Tag, die uns gen Himmel tragen.
Georg Reimann.
Mel. Da JEsus an dem Kreuze stund.
WDa JeEsus an 91 2*. D des Kreuzes Stamm der ganzen Welt Suͤnd auf sich nahm/ sprach er in seinen Schmerzen noch sieben Wort, die las⸗ set uns erwaͤgen wohl im Herzen.
2. Zum ersten: Vater, strafe nicht an ihnen, was mir jetzt geschicht, weil sie es nicht verstehen. Ver⸗ gieb
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