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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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787
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vermischte geistliche Lieder

78⁷

gieb uns, GOtt, wenn wir auch noch aus Irr⸗

thum was begehen.

3. Zum andern er des Schaͤchers dacht: Fuͤr⸗ wahr, du wirst noch vor der Nacht in meinem Reich heut leben. O Herr, nimm uns auch bald zu dir, die wir im Elend schweben.

4. Zum dritten: Deinen Sohn sieh, Weib! Jo⸗ hannes ihr zu Dienste bleib, und sie als Mutter liebe. Versorg, HErr, die wir lassen hie, daß nie⸗ mand sie betruͤbe.

5. Zum vierten saget er: Mich duͤrstt! O IE⸗ su, großer Lebensfuͤrst, du hast Durst und Ver⸗ langen nach unsrer Se⸗ ligkeit; drum hilf, daß wir sie auch empfangen.

6. Zum fuͤnften: O mein GOtt, mein GOtt, wie laͤßt du mich so in der Noth! Hier wirst du, HeErr, verlassen, daß uns GOtt wieder dort auf nehm. Den Trost laß uns wohl fassen.

7. Zum sechsten: Hier⸗ mit ists vollbracht, und alles nunmehr gut ge macht! Gieb, daß wir auch durchdringen; und, was du, HErr, uns auf⸗ erlegst, hilf seliglich voll⸗ bringen.

8. Zum siebenten: Ich meine Seel, o GOtt, mein Vater, dir besehl zu dei⸗ nen treuen Haͤnden! Dies Wort sei unser letzter Wunsch, wenn wir das Leben enden.

9. Wer oft an diese Wort gedenkt, wenn sei⸗ ne Missethat ihn kraͤnkt, der wird es wohl genie⸗ sien; denn er durch GOt⸗ tes Gnad erlangt ein ru⸗ higes Gewissen.

10. Verleih uns dies, HErr IEsu Christ, der du fuͤr uns gestorben bist. gieb, daß wir deine Wun⸗ den, dein Leiden, Marter, Kreuz und Tod betrachten alle Stunden.

Mel. GErr JEsu Christ, dich zu uns wend.

2* Jer du bist 91⁵. D Drei in Einigkeit, ein wahrer GOtt von Ewigkeit: da nun die Sonne von uns weicht, gieb, daß uns deine Gnad erleucht.

2. Des Morgens, GOtt, dich loben wir, des Abends beten auch vor dir; HErr, unsre Psalmen ruͤhmen dich jetzund, und hernach ewiglich.

3. GOtt Vater in dem hoͤchsten Thron, und IE⸗ sus Christ, sein einger Sohn, mit sammt dem werthen heilgen Geist sei nun und immerdaor gepreist.

Nach Dr. Martin Luther.

Der 110. Psalm. Mel. Uun freut euch, lie⸗ ben Christen gmein.

916. Desrach n

seinm hoͤchsten Thron zu Christo, meinem HErren: Du bist mein eingebor⸗ ner Sohn, dir*

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