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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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vom ewigen Leben.

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Seide

7. Nun wir wollen beider⸗ seits dann loben GOttes Lamm, das uns in GOtt erhoben; ein ewiges Leben

ist uns beiderseits gewiß

gegeben. 8. Lobt, ihr Menschen,

Chöre. lobt, ihr Himmelschoͤre, gebt dem hoͤchsten GOtt allein die Ehre; die Ewig⸗ keiten werden unsers GOt⸗ tes Lob ausbreiten.

Simon Dah

und Jacob Baumgarten.

In eigener Melodie. Hohn und ein steter Jam⸗

910. W

dein muͤde, ich will nach

dem Himmel zu; da wird ö ö lauter Weinen, keine Freude

sein der rechte Friede

zeit Friede, Freud und Seligkeit.

5. Nichts ist hier denn⸗

und die stolze Seelenruh. bleibet nicht; will uns gleich Welt, bei dir ist Krieg die Sonne scheinen, so ver⸗ und Streit, nichts denn hemmt die Nacht das vicht.

lauter Eitelkeit; in dem Himmel Gel Friede/ Ruh und Seligkeit.

2. Wenn ich werde da⸗

hin kommen, bin ich aller Krankheit los, und der Herzensangst entnommen, ruhe Schooß. In der Welt ist Angst und Noth, endlich

fanft in GOttes

Welt, bei dir ist Angst und Noth, Sorgen und der bittre Tod; in dem Him⸗

mel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit.

6. Nun es wird dennoch geschehen, daß ich auch in kurzer Zeit meinen Hei⸗ land werde sehen in der großen Herrlichkeit; denn

gar der bittre Tod; aber bei uns ist lauter Noth, dort ist allezeit Friede, Muͤh und Furcht, zuletzt Freud und Seligkeit. der Tod; aber dort ist 3. Was ist doch Danur end Sanil Friede, Freud und Freude? Nebel, Dunst und Seligkeit. Herzeleid. Hier auf dieser 7. O wer nur dahin schwarzen Heide sind die gelanget, wo jetzund der Laster ausgestreut. Welt, schoͤne Chor in verguͤldten bei dir ist Krieg und Kronen pranget, und die Streit, nichts denn lauter Stimme schwingt empor; Eitelkeit; in dem Himmel denn die Welt hat Krieg. allezeit Friede, Ruh und und Streit, all ihr Thun Seligkeit. ist Eitelkeit; in dem Him⸗ 4. Unaussprechlich schoͤmel allezeit Friede, Ruh ne singet GOttes auser-und Seligkeit. waͤhlte Schaar: heilig, hei 8. Zeit, wann wirsi du lig/ heilig klinget in dem doch anbrechen? Stunden, Himmel immerdar. Welt, o wann schlaget ihr, daß bei dir ist Spott und ich mich doch. Vye⸗