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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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782
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bald von dannen; bei dir, 0 Sonne, ist der frommen

782 vom ewigen Leben.

juͤnge, wann des Leibes ganz gnadenvoll erlaben. welkes Laub wieder gruͤnt Bleibe mein, ich bleibe dein, aus seinem Staub. dein will ich auch ewig

6. Gieß indessen in die sein. Dich, mein IEsu, Seele deinen suͤßen Le⸗will ich haben; Erd und benssaft, Leben, dem ich Himmel acht ich nicht, mich vermaͤhle, und laß ohne dich, mein Trost und

deiner Liebe Kraft mich Licht. Welfg Cͤristorb Deßler

0 In eigener Melodie. 909. Gläubige. ö r O wie selio seid ibr doch, Ja, hoͤchst selig sind wir, ihr Frommen, die tb Y lieben Bruͤder, unser durch den Tod zu GOtt Mund ist voller Freuden⸗ gekommen; ihr seid ent⸗ lieder; doch was wir gangen aller Noth, die schauen, wird GOtt euch uns noch haͤlt gefangen. gar bald auch anvertrauen. 2. Muß man doch hier 2. O ihr Lieben, seid wie im Kerker leben, da nur doch ja zufrieden; wuͤnscht Sorge, Furcht und Schrek- nicht Freude, weil ihr ken schweben; was wir seid hienieden; laßt eu⸗ hier kennen, ist nur Muͤhuren Willen sich nur sauft und Herzeleid zu nennen in GOttes Gnade stillen. 3. Ihr hergegen ruht 3. Aber gleichwohl muß⸗ in eurer Kammer, sicher ten wir auch kaͤmpfen, und befreit von allem Jam-da in uns war Suͤnd und mer; kein Kreuz und Lei⸗Tod zu daͤmpfen. Was den ist euch hinderlich in seuch ietzt quaͤlet, dacan hat euren Freuden. es uns auch nicht gefehlet. 4. Christus waͤschet ab! 4. Duldet euch nur

euch alle Thraͤnen, habt fort bei euren Thraͤnen,

das schon, wonach wir sbleibt getreu, euch him uns erst sehnen; euch wird melan zu sehnen: eur gesungen, was durch keines jetzigs Leiden ist der Sa⸗ Ohr allhier gedrungen. smen zu kuͤnftigen Freuden.

5. Ach wer wollte denn 5. Freilich ists hier nicht gerne steeben, und gut bei Christo leben, den Himimel fuͤr die Welt doch koͤnnt ihr euch in ererben? Wer wollt hier Geduld ergeben; all euer bleiben, sich den Jammer Streiten lohnet Christus

laͤnger lassen treiben? hier mit Herrlichkeiten.

6. Kemm, o Christe, 6. Ach ihr theuren

komm uns auszuspannen, Seelen, eure Kronen, eu

loͤs uns auf, und fuͤhr uns re Palmen, eure guͤldnen

Theonen sind schon berei⸗ ö tet; schafft nur, daß ihr Seelen Freud und zum Siege I

vun mlde Im himn sen N ind e st Dab, ind Str lutet Et Himmeh. Nuh uld 2. Wah i komm Hanhet Htheni Uhe fihf Siluß. W ud M. Rant ist Faud unt 3. Woöi Freude/ A Hegtle. schteh Aaset auz R Oilat, Eitelket Aeeit f Seligkei

4. Uh * singet DöhlteS 0, Hel Hiwnel! M