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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom ewigen Leben.

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me wird sich icherd laß ja nen Armen durch den 2

doch keine Sicherheit die deine henhunt varhien; durch Erdenlust verbieten; vor allen Dingen hab in

Acht dein Heil, das Chri⸗

stus dir gebracht.

15. Du hoch erlostes Menschenkind, des Geistes voll, geh ab geschtwind von diesem Erdenhuͤgel, und schwing dein Herze da hinein, wo hundert⸗ tausend Engel sein, mach deiner Seelen Fluͤgel; wo lebt ein so beredter Mann, der jene Freud ausspre⸗ chen kann!

16. O Ewigkeit, du Freudenwort, o Freude,

die da gehet fort, o An⸗

fang sonder Ende, o Ewig⸗ keit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor großer Froͤhlich⸗ keit nicht, wo ich mich hin⸗ wende; nimm du mich, wenn es dir gefaͤllt, o JE⸗ su, in dein Freudenzell.

Caspar Heunisch.

Mel. Sollt ich meinem GOtt nicht singen. effne mir 908. O die Per⸗ lenthore, o du Schmuck der Himmelsstadt, Licht vom Licht 91 Licht er⸗ koren, eh die Welt den Anfang hatt. Eile, Lieb⸗ ster, heim zu fuͤhren meine Seele, deine Braut, die du dir hast anvertrant. Laß mich diese Klarheit Denme wo mich keine Suͤn⸗ enniacht mehr betruͤbt und finster macht. ö 2. Ich lieg schon in dei⸗

Glauben fest geschraͤnkt, und durch deiner Lieb Er⸗ barmen wird mir Freude eingeschenkt, die nach dei⸗ nem Rektar schmecket, den du in der Ewigkeit mei⸗ ner Seele hast bereit. Aber diese Lust erwecket Durst, den nichts, mein GOtt, als du, saͤttiget in voller Ruh.

3. Es verlanget mich zu sehen ohne Decke dein Gesicht, und von Suͤnden frei zu stehen, reines Lamm, in deinem Licht; doch ich will dir nichts vorschrei⸗ ben, und mein Himmel ist schon hier, wirst du, meine Seelen⸗Zier, nur mit mir vereinigt bleiben; denn wie sollt auch ohne dich Himmelslust vergnuͤ⸗ gen mich?

4. Du bist meine See⸗ len⸗Wonne, wenn mich Angst betruͤben will; mein Herz nennt dich seine Sonne, und das Sorgen⸗ meer wird still, wann mir deine Blicke lachen, deren net anle Rach Strahl tren⸗ net alle Nacht und Qual; du kannst mich vergnuͤget machen, in dir hab ich Himmelsfreud, außer dir Verdruß und Leid.

5. Laß mich, Baum des Lebens, bleiben an dir ei⸗ nen treuen Zweig, der, wann ihn hier Stuͤrme treiben, staͤrker werd und hoͤher steig, auch im Glau⸗ ben Fruͤchte bringe; und versetz mich nach der Zeit in das Feld der Ewigkeit, da ich mich in dir ver⸗

juͤn⸗