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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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von eurer Zaͤhl und Zier gar nichts verloren wer⸗ den. Die Haut, die vor⸗ mals euch bedeckt, wird dört mich wieder Wleich wenn ich, in meinem Fleisch erweckt, eschaue(GOttes Freuden.

10. Deni ich im Glau⸗ ben hier gedient, der wird mich dorthin bringen, wo tausend, tausend vor ihm sind, und ewig Heilig sin⸗ gen. Da werd ich seine Herrlichkeit mit meinen Augen sehen, und was in Zeit und Ewigkeit von ihm mir Guts geschehen.

11. GOtt selbst mit sei⸗ nem Angesicht wird ewi mich erquicken; so wer ich auch in seinem Licht mir selbsten ihn erblicken. O Herrlichkeit, wie sind ich mich, wenn engelreine Seelen mit sonnenklaren Leibern sich vor GOttes Stuhl vermaͤhlen!

In eigener Klelodie. ALEt will 8 83. V ich dir ge⸗ ben, du arge, falsche Welt, dein suͤndlich böses Leben durchaus mir nicht gefaͤllt. Im Hinimel ist gut woh⸗ nen/ daibt steht mein Be⸗ ier; da wird GOtt ewig ohnen dem, der ihm dient allhier.

2. Rath mir nach deinem

So den Schmerzen, hilf mir,

Herzen, o JEsu, GOttes ün! Soll ich ja au verderb.

vom Tode und Auserstehen

mich selig abscheiden, sch niich in dein Erbaut.

3. In meineß; Hethenz Grlinde dein Nant und Kreuz allein funkelt All Zeit und ch sn 4 7 ann ich floͤhlich sein. 106 mir in dem Bilde, u. in meiner Noth, wie 45 HErr Christ, so 006 dich 004 geblut zu kodt,

4. Verbirg n deit Raf aus Gnaden in deine off⸗ ne Seit; ruck sie qus allem Schaden zu deiner 15 lichkeit. Der ist wohl hier gewesen, wer koͤmmit ins Himmels Schloß; der ist ewig genesen, der bleibt in deinem Schooß.

5. Schreib meinen Namn aufs beste ins Buch des Lehens ein, und bind mein. Seel fein feste ins schöne Bündelein der, die im Himmel gruͤnen und vor dit leben frei, so will ich ewig ruͤhmen, daß dein Herz kreue sei.

Vaterius Herberger

Mel. Wer nut den lie⸗ ben SOlt läßt walken.

884. Woeil nichts

gemeiners ist als Sterben, And bald vielleicht die Reih an mir, so, will ich mich bei Zeit bewerben um ein recht se⸗ ligs Sterben hier, Ich will erst sterben, eh ich sterb, daß ich im Tode

2. Weil aber dies Meine

HErr Christ, davon. Ver⸗ Sache, die nicht in Men⸗ kürz mir alles Leiden, stärk schenkräͤften steht; so weiß

meinen bloͤden Muth; laß ich, wie ichs

kluͤglich

Nun mmt f 3. H6 Miten fie Bi R Hethe wuß/ N. Auhendhe Stit

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