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vom Code und Auserstehen.
meinen Ohren klingt, nichts suͤßers meinem Herzen ist, als mein herzliebster IE⸗ sus Christ.
7. Drum, liebe Eltern⸗ hbret auf zu klagen mei⸗ nen kurzen Lauf; ich bin vollkommen worden bald. Wer selig stirbt, ist gnug⸗ sam alt,
8. Bedenket meinen Freudenstand, und wie es in der Welt bewandt; bei euch rumoret Krieg und Streit, hier herrschet Fried und Froͤhlichkeit.
9. Wer auf der Erden lange lebt, derselb guch lang an Suͤnden klebt, muß steeiten oft mit Fleisch und Blut, das manchem weh und bange thut.
10. Ja, leiden muß er Kreuz und Noth/ und noch wohl einen langen Tod; hier hab ichischon nach kur⸗ zem Streit erlangt die Kron der Herrlichkeit.
11. Wie manches Kind faͤllt sich zu Tod ⸗ wie man⸗ ches stirbt in Wassersnoth, wie leidet mauches laͤnge Qual, eh es koͤmmt aits dem Jammerthal!
12. Solit es ench denn nicht troͤstlich sein, daß ich so sanft geschlafen ein, daß mir das ljebe JEsulein ver⸗ kuͤrzet meine Todesvein?
13. Drum legt die Hand auf euren Mund, und seht auf GOtt, der euch ver⸗ wundt, der euch zu heilen istbereit, wenns dienet eurer Seligkeit.
14. An jenem Tag wir werden gehn, da vor GOtt
Groß und Kleine stehn/ zur himmelischen Christtags⸗ freud mit hoͤchster Ehr und Herrlichkeit. n Un M. Michael Schirmrt⸗
In eigener Melodie. 2376Jsu Christ, — 76.Osnsebene Licht, mein Hort, mein Troöͤst, mein Zuversicht/ auf Erden bin ich nür ein Gast, und druͤckt mich sehr der Suͤnden Last.
2. Ich hab vor niir ein schwere Reis zu dir ins himmlisch Paradeis; da ist mein rechtes Vaterland, daran du dein Blut hast gewandt,
3. Zur Reis ist mir mein Herz sehr matt) der Leib ar wenig Kraͤfte hat; al⸗ lein mein Seele schreit in mir: HErr, hol mich heim, nimm mich zu dir.
4. Drum staͤrk mich durch das Leiden dein in meiner ketzten Todespein. Dein Blutschweiß mich irost und erquick, mach wich frei durch dein Band und Saic 5. Dein Backenstreich und Ruthen frisch der Suͤnden Striemen mir abwisch; dein Hohn und Spott, dein Dornenkron laß sein mein Ehr, mein Freud und Woß.
6. Dein Burst und Gal⸗ lentrank mich lab, wenn ich sonst keine Stärkung hab; dein Angstgeschrei komm mir zu gut, bewaͤhr mich or der Hollen Gllr. 7. Wenn mein Mund nicht kann keden frei, dein
Geist
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